Miteinander Sonntag feiern

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Vieles ist in dieser ungewöhnlichen Zeit nicht so möglich, wie wir es bisher gekannt haben. Das betrifft auch unsere gemeinsamen Gottesdienste. Wir können nicht wie gewohnt am Sonntag in der Kirche zusammenkommen. Das ist schade, aber es bedeutet auch, dass wir kreativ andere Formen praktizieren können. Es gibt Möglichkeiten, uns als Gemeinschaft im Glauben zu verbinden. Es gibt die sonntäglichen Gottesdienste im Fernsehen, es gibt Vorlagen für längere Wortgottesdienste und es soll bis auf Weiteres auch die Möglichkeit geben, in der Familie, der Hausgemeinschaft oder der Wohngruppe ein kleines Sonntagsritual zu feiern.

Für dieses Ritual finden Sie ab diesem Sonntag an dieser Stelle unter dem Titel „Miteinander Sonntag feiern“ Vorschläge zu den entsprechenden Sonn- und Festtagen. Sie können dieses Angebot zu der Zeit am Sonntag in Ihrer Gemeinschaft feiern, die für Sie stimmig ist (vor dem Frühstück, nach dem Frühstück, am Abend o.ä.). Es soll bewusst nicht zu lange dauern, etwa 10 bis 15 Minuten. Dieses kleine Ritual kann uns in besonderer Weise in dieser Zeit verbinden, uns Kraft und Mut geben.

 

Rainer Remmele (Geistlicher Direktor) 
Dr. Therese Winter  (Theologische Referentin)

 

(Bilder: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonn- und Feiertage im Lesejahr A, © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016)

 

Ritual zum 30. Sonntag im Jahreskreis, 25. Oktober 2020:

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Lied

„Wo zwei oder drei“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 88

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Der Sonntag ist der erste Tag einer neuen Woche.
Der Sonntag ist nicht der letzte Tag der
vergangenen Woche.
Mit dem Sonntag liegt eine neue Woche
mit sieben neuen Tagen vor uns.

Der freie Sonntag tut uns gut.
Wir haben Zeit.
Wir können nachdenken und überlegen:

Was ist mir in der neuen Woche wichtig?
Wie will ich in der neuen Woche leben?
Was will ich tun?
Was will ich nicht tun?
Es gibt so viele Möglichkeiten.
Es gibt so viele Gebote und Gesetze.
Bitte, Gott, zeig uns wie du denkst.
Bitte, Gott, lass uns spüren was dir wichtig ist.
Bitte, Gott, hilf uns gut zu leben.
Danke!
Amen.

Evangelium (Matthäus 22, 34-40)

Einmal kommt ein Mann zu Jesus.
Der Mann kennt alle Gesetze von Gott.
Der Mann weiß genau, was die Menschen tun sollen.
Und was die Menschen nicht tun sollen.
Der Mann ist ein Lehrer für Gesetze von Gott.

Der Lehrer will Jesus prüfen.
Der Lehrer will prüfen, ob Jesus alle Gesetze von Gott kennt.

Der Lehrer fragt Jesus:
Jesus, welches Gesetz ist am wichtigsten?

Jesus sagt:
Das wichtigste Gesetz ist:
Du sollst Gott lieb haben.

Du sollst Gott lieb haben mit deinem ganzen Herzen.
Und mit deiner ganzen Seele.
Und mit allen deinen Gedanken.

Jesus sagt:
Es gibt noch ein zweites wichtiges Gesetz.

Das zweite wichtige Gesetz heißt:
Du sollst die anderen Menschen lieb haben.
Du sollst die anderen Menschen genau so lieb haben,
wie du dich selber lieb hast.

Jesus sagt:
Diese zwei Gesetze sind die wichtigsten Gesetze.
Wenn du diese zwei Gesetze kennst, dann kennst du alle Gesetze.

Lied

„Mit Jesus auf dem Weg“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 94, 1+2

Impuls

Eine Geschichte erzählt:
Ein Mann geht zu einem bekannten Lehrer für Religion.

Der Mann will wissen:
Was muss ich alles glauben?
Was muss ich tun und lassen, wenn ich an Gott glaube?

Der Mann weiß:
Viele Menschen haben viele dicke Bücher über die Religion geschrieben
und den Glauben an Gott.
Das alles ist dem Mann viel zu viel.
Der Mann ist listig und schlau.
Der Mann sagt zum Lehrer:
Lehre mich alles über Gott und den Glauben an Gott.

Aber:
Lehre mich alles während ich auf einem Bein stehe.
Der Lehrer ist noch listiger und noch schlauer.
Der Lehrer sagt:
Was dir zuwider ist, das tue keinem anderen.
Das ist alles.
Wer das weiß, weiß alles von Gott und vom Glauben an Gott.

Jesus erlebt heute eine ähnliche Situation.
Auch zu Jesus kommt ein Mann.
Auch dieser Mann hat eine Frage:

Jesus!
Sag!
Welches Gebot ist das wichtigste Gebot?

Jesus weiß:
Die Bibel ist ein dickes Buch.
In der Bibel steht viel über Gott und den Glauben an Gott.
In der Bibel gibt es die 10 Gebote.
In der Bibel gibt es 613 weitere Gebote und Verbote.
Jesus weiß:
Das alles können Menschen nicht auf einmal lernen und verstehen.

Dann sagt Jesus:
Du sollst Gott liebhaben!
Du sollst deinen Nächsten liebhaben!
Du sollst dich selber liebhaben.
Du sollst deinen Nächsten liebhaben wie dich selber.
Das sind alle wichtigen Gebote,
Wer sich an diese Gebote hält, der macht alles richtig.

Die Antwort von Jesus ist kurz und bündig.
Die Antwort kann ich gut hören, solange ich auf einem Bein stehe.

Mit seiner kurzen Antwort sagt Jesus:
Der Glaube an Gott ist nicht kompliziert.
Der Glaube an Gott ist ganz einfach.
Liebe Gott, liebe die Menschen, liebe dich selber.

Wer Gott, die Menschen und sich selber liebhat,
der hat alles Wichtige verstanden.

Glaube ist keine Lehre.
Glaube ist einfach nur: Liebhaben.

Lied

„Mit Jesus auf dem Weg“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 94, 3-5

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für uns:
Hilf uns gut zu leben. Zeig uns, was wichtig ist. Wir wollen dich und
unsere Mitmenschen lieben.
(Guter Gott, schau auf uns!)

Gott, wir bitten für die Menschen, die mit uns leben. Gib acht aus sie!
Höre ihre Bitten und Klagen. Schenke ihnen Mitmenschen, die sie lieben
und ihnen helfen.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, denen es nicht gut geht.
Wir denken an die Menschen, die krank sind.
Wir denken an die Menschen, die Hunger und Durst haben.
Wir denken an die Menschen, die kein Zuhause haben.
Wir denken an die Kinder, die nicht in die Schule gehen können.
Wir denken an die Menschen, in deren Land Krieg und Terror herrscht.
(Guter Gott, schau auf uns!)

Gott, wir bitten für alle Menschen auf der Erde, die unter dem Corona-Virus leiden.
Gott, wir bitten …. (Guter Gott, schau auf sie!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied

„Einen Mund ein gutes Wort zu sprechen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 137

Ritual zum Kirchweihsonntag, 18. Oktober 2020: Jesus und Zachäus

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Bild zum Ritual am KirchweihsonntagLied

„Wir feiern heut ein Fest“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 85

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute feiern wir unsere Kirche.
Wir feiern die Weihe des Kirchen-Gebäudes.
Wir feiern aber auch die Gemeinschaft der Kirche.
Das Haus der Kirche ist aus vielen Steinen gebaut.
Die Gemeinschaft der Kirche ist aus vielen lebendigen Steinen gebaut.
Wir alle sind so ein lebendiger Stein.
Wir alle gehören zur Gemeinschaft der Kirche.
Wenn unsere Gemeinschaft groß ist,
dann können wir gemeinsam viel Gutes tun.
Wenn unsere Gemeinschaft lebendig ist und ein großes Herz hat,
dann können wir vielen Menschen helfen und sie begleiten.
Wir bitten:
Komm zu uns.
Sei unser Gast.
Lass uns spüren, wozu du uns heute brauchst.
Mit Zachäus freuen wir uns.
Du hast ein Herz für die Kleinen.
Du hast ein Herz für die Menschen, die am Rand stehen.
Wir loben dich. Wir preisen dich. Wir danken dir.
Amen.

Evangelium (Lukas 19,1-10)

Einmal kam Jesus in eine Stadt.

In der Stadt wohnte ein Mann.
Der Mann hieß Zachäus.
Der Beruf von Zachäus war Zöllner.
Zöllner mussten bei den Leuten Geld für den Kaiser einsammeln.
Meistens sammelten die Zöllner bei den Leuten zu viel Geld ein.

Auch Zachäus sammelte von den Leuten zu viel Geld ein.
Damit Zachäus das Geld für sich selber behalten konnte.
Davon war Zachäus reich.
Die Leute waren wütend auf Zachäus.

Als Jesus in die Stadt kam, wollten alle Menschen Jesus sehen.

Zachäus wollte Jesus auch sehen.
Aber Zachäus war klein.
Und es war ein großes Gedränge.
Zachäus konnte gar nichts sehen.

Da hatte Zachäus eine Idee.
Zachäus kletterte auf einen Baum.
Auf dem Baum konnte Zachäus Jesus gut sehen.

Jesus kam bei dem Baum vorbei.
Jesus guckte nach oben.
Jesus konnte Zachäus im Baum sehen.
Jesus sagte:
Zachäus, komm schnell runter.
Ich möchte dich heute besuchen.
Ich möchte in deinem Haus essen.

Zachäus freute sich.
Zachäus kletterte schnell vom Baum herunter.
Zachäus nahm Jesus zum Essen mit nach Hause.

Da wurden die anderen Leute wütend.
Die anderen Leute sagten:
Das ist gemein von Jesus.
Jesus geht zu Zachäus zum Essen.
Jesus tut so, als ob Zachäus ein freundlicher Mann ist.
In Wirklichkeit ist Zachäus ein Betrüger.

Aber Zachäus war sehr glücklich.
Weil Jesus zu Besuch war.
Und weil Jesus zu Zachäus freundlich war.

Zachäus merkte, dass Jesus von Gott kommt.

Zachäus sagte zu Jesus:
Jesus, ich habe den Leuten zu viel Geld weggenommen.
Das will ich den Leuten wieder zurückgeben.
Und den armen Leuten will ich Geld schenken.

Jesus freute sich.
Jesus sagte zu Zachäus:
Gut, dass ich zu dir gekommen bin.
Jetzt merkst du selber, dass du ein gutes Herz hast.
Jetzt tust du selber gute Dinge.
Deswegen bin ich von Gott zu den Menschen gekommen.
Damit ich die Menschen besuche.
Und damit die Menschen merken, dass sie ein gutes Herz haben.
Und gute Dinge tun können.

Lied

„Du bist da, wo Menschen leben“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 102

Impuls

Wir Menschen sehen oft nur die Äußerlichkeiten.
Der ist klein.
Die ist groß.
Die ist still.
Der ist laut.
Die kann schön schreiben.
Der kann gut singen.

Wir Menschen sehen nicht das Herz der Menschen.

Jesus sieht mehr.
Jesus sieht nicht nur die Äußerlichkeiten.
Jesus sieht auch in das Herz der Menschen.
Jesus sieht:
Der meint es gut.
Die will nichts Böses.
Der will helfen.
Die will teilen.
Der hat ein großes Herz.
Die will aus ihren Fehlern lernen.

Jesus sieht mehr.
Jesus schaut die Menschen voll Liebe an.
Die Menschen sollen erkennen, dass auch sie ein gutes Herz haben.
Die Menschen, die zur Gemeinschaft der Kirche gehören, sind ganz normale Menschen.
Eines unterscheiden sie von anderen Menschen:

Die Menschen, die zur Gemeinschaft der Kirche gehören, wissen:

Jesus schaut mich an. Jesus schaut mich voll Liebe an.
Das gibt ihnen Kraft. Das macht sie anders.
Danke, Jesus! Komm! Schau mich an!

Lied

„Wo die Liebe wohnt“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 128

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die ausgeschlossen und übersehen werden.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die dich gerne sehen und kennenlernen möchten.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die anderen Gutes tun möchten.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Guter Gott, schau auf sie!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung):

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied

„Ich, Du, Wir“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 129

Ritual am 28. Sonntag im Jahreskreis, 11. Oktober 2020:

Jesus erzählt eine Geschichte über die Hochzeit von einem Königs-Sohn

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Lied

Bild zum 28. Sonntag im Jahreskreis„Eingeladen zum Fest des Lebens“ “ Regens Wagner Liederbuch Nr. 87

 Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

 Wir beten:

Gott!
Heute haben wir frei.
Wir können tun und lassen, was wir wollen.
Du lädst uns ein.
Du freust dich, wenn wir mit dir feiern.
Du schenkst uns Zeit.
Du schenkst uns ein gutes Wort.
Du deckst uns den Tisch.
Ob wir deine Einladung annehmen?
Ob wir lieber etwas anderes unternehmen?
Gib, dass unsere Freundschaft mit dir lebendig bleibt.
Gib, dass auch wir uns Zeit nehmen für Dich.
Du öffnest dein Herz für uns.
Gib, dass auch wir unser Herz für dich offen halten.
Wir loben dich. Wir preisen dich. Wir danken dir.
Amen.

Evangelium: Matthäus 22,1-14 (gekürzt)

Jesus erzählt eine Geschichte über die Hochzeit von einem Königs-Sohn.
Die Geschichte geht so:

Es war einmal ein König.
Der König hat einen Sohn.
Der Sohn will heiraten.
Der König bereitet die Hochzeit für den Sohn vor.
Der König hat viele Gäste eingeladen.
Endlich ist die Hochzeit.
Alles ist vorbereitet.
Das Essen ist fertig.
Der Tisch ist feierlich gedeckt.
Das Hochzeits-Paar ist auch da.
Nur die Gäste fehlen noch. 

Kein einziger kommt zur Hochzeits-Feier.
Der König schickt die Diener los.
Die Diener sollen die Gäste holen.
Aber die Gäste haben keine Lust.
Die Gäste wollen nicht kommen.

Der König sage zu den Dienern:
Die Gäste sollen nicht mehr zu unserer Hochzeit kommen.
Jetzt sollen andere Gäste kommen.
Zum Beispiel Obdachlose von der Straße.
Oder arme Leute.
Oder Leute, die keine Freunde haben.
Guckt, wo Leute sind.
Ladet die Leute ein.

Die Diener gehen überall herum.
Und laden die anderen Leute ein.
Die Leute freuen sich.
Der Festsaal wird voll.
Alle Gäste setzen sich an den Tisch.

Lied

Wir fangen an, fröhlich zu sein, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 34, 1-3

Impuls

Stell dir vor:

Du hast Geburtstag.
Du lädst deine Freundinnen und Freunden zu einem Fest ein.
Du bereitest alles vor.
Du kaufst ein.
Du machst einen Kuchen.
Du deckst den Tisch ganz besonders schön mit Blumen.
Alles ist fertig.
Du wartest ganz gespannt.
Aber niemand kommt.
Alle haben etwas anderes vor.
Keiner will mit dir feiern.

Ich glaube:
In einem solchen Moment bist du ziemlich traurig.
Warum?
Weil du spürst:
Eigentlich hast du keinen Freund und keine Freundin.

Ein echter Freund kommt zum Fest.
Ein echter Freund verbringt gerne Zeit mit dir.

Ein Mensch, der sich nicht einmal Zeit nimmt mit dir Geburtstag zu feiern,
der kann kein richtiger Freund sein.

Die Geschichte zeigt:
Zeit ist etwas Kostbares.
Warum?
Zeit ist begrenzt.
Jeder Mensch hat nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung.
Jeder Mensch hat am Tag nur eine begrenzte Zahl an Stunden zur Verfügung

Wenn ich wissen will, was mir wichtig ist,
wenn ich wissen will, was mir wertvoll ist,
dann muss ich schauen:
Wofür nehme ich mir Zeit?

Wer für Fußball Zeit hat,
wer keine Zeit zum Lernen und zum Hausaufgabenmachen hat,
für den ist Fußball wichtiger als Lernen.

Wer für ein Computerspiel Zeit hat,
wer aber keine Zeit zum Buch-lesen hat,
für den ist das Computerspiel wichtiger.

Wer für alles Zeit hat,
wer aber keine Zeit hat für Gott,
wer keine Zeit hat zum Beten,
wer keine Zeit hat für den Gottesdienst,
wer keine Zeit zum Nachdenken über Gott,
für den ist Gott nicht viel wert.

Darauf will uns Jesus heute hinweisen.

Gott lädt dich ein!
Komm!
Nimm dir Zeit!
Schenke Gott ein wenig von deiner Zeit!

Lied

Unser Leben ist ein Fest, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 53, 1-3

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die keine Zeit für dich haben.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die gerne deine Freundinnen und Freunde wäre.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die denen es heute nicht gut geht.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Guter Gott, schau auf sie!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung):

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Lied

Deine Hand und meine Hand, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 114

 

 

Ritual am 27. Sonntag im Jahreskreis, 4. Oktober 2020:
Jesus macht 10 kranke Männer gesund. Aber nur ein Mann bedankt sich dafür bei Jesus.

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Bild zum 27. Sonntag im JahreskreisLied

„Ich staune!“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 78

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist ein besonderer Sonntag.
Heute feiern wir Erntedank.
Wir freuen uns.
Wir staunen:
Du hast uns dieses Jahr wieder viele gute Gaben
geschenkt:
Getreide und Kartoffeln,
Obst und Gemüse,
Kräuter und Blumen.
Wir danken für die Sonne und den Regen.
Wir danken für die Erde und den Wind.
Wir danken für die vielen Menschen, die Tag für Tag hart gearbeitet haben.
Eine gute Ernte ist nicht selbstverständlich.
Gib, dass wir deine Gaben gut nützen.
Gib, dass wir unseren Reichtum mit anderen Menschen teilen.
Gib, dass wir in Frieden mit allen Menschen dieser Welt leben.
Amen.

Evangelium (Lukas 17,11-19)

Einmal kommt Jesus zu einem Dorf.
In dem Dorf kommen 10 Männer zu Jesus.
Die Männer bleiben weit weg von Jesus stehen.
Denn die 10 Männer sind schwer krank.
Die Männer haben eine Haut-Krankheit.
Die Haut-Krankheit von den 10 Männern heißt Aussatz.
Der Aussatz ist sehr ansteckend.
Darum müssen Aussatz-kranke Menschen von gesunden Menschen
weit weg bleiben.
Damit sie niemanden anstecken können.

Die 10 Aussatz-kranken Männer rufen:
Jesus, bitte.
Mach uns gesund.
Jesus sagt zu den Aussatz-kranken Männern:
Geht zu den Menschen.
Zeigt euch den Menschen.
Damit die Menschen sehen, dass ihr wieder gesund seid.

Die Aussatz-kranken Männer gehen los.
Unterwegs werden die Aussatz-kranken Männer gesund.

Einer von den Aussatz-kranken Männern geht sofort zu Jesus zurück.
Der Mann freut sich riesig.
Weil er wieder gesund ist.
Der Mann fängt laut an Gott zu loben.
Und kniet sich vor Jesus auf den Boden.
Der Mann dankt Jesus aus ganzem Herzen.

Jesus freut sich über den Mann.

Jesus sagt:
Ich freue mich, weil du zurückgekommen bist.

Aber Jesus wunderte sich auch.
Jesus fragt den Mann, der gesund geworden ist:

Wo sind denn die anderen 9 Aussatz-kranken Männer?
Bist du ganz alleine gekommen?
Es sind doch alle 10 Männer gesund geworden.
Freuen die sich gar nicht?
Wollen die anderen Männer Gott gar nicht loben?
Weil Gott sie gesund gemacht hat?

Jesus sagt zu dem dankbaren Mann:
Jetzt ist alles gut.
Geh nach Hause.
Gott hat dir geholfen.
Weil du an Gott geglaubt hast.

Lied

„So viel Gutes“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 82, 1-3

 Impuls

„Wer denkt, kann danken.“
Dieses alte Sprichwort passt gut zu unserer Jesus-Geschichte.

10 Aussatz-kranke Männer werden ganz plötzlich gesund.
Aber nur 1 Aussatz-kranker Mann denkt nach:
Warum bin ich auf einmal gesund?
Wem habe ich das zu verdanken?

Und plötzlich denkt der Mann an Jesus:
Jesus hat mir geholfen.
Jesus hat mich gesund gemacht.
Bei Jesus will ich mich bedanken.

„Wer denkt, kann danken.“

Heute denken wir daran:
Die Erde schenkt uns viele gute Früchte.

Das ist nicht selbstverständlich.
Gott hat die Erde geschaffen.
Gott sorgt sich um uns Menschen.
Gott beschenkt uns jedes Jahr neu mit vielen guten Gaben.
Wer denkt, kann danken.
„Danke, lieber Gott!“.

Heute denken wir daran:
Tag für Tag sorgen viele Menschen für uns.
Menschen sorgen, dass unser Tisch reich gedeckt ist.
Menschen sorgen, dass unsere Kleidung frisch und rein ist.
Menschen sorgen, dass unsere Wohnung sauber und gepflegt ist.
Menschen sorgen, dass wir uns nicht allein und verlassen fühlen.
Menschen sorgen, dass wir gut zur Arbeit und in die Schule kommen.
Menschen sorgen, dass wir in der Freizeit Spaß und Freude erleben.
Menschen sorgen, …

Wer denkt, kann danken.
Bei wem möchte ich mich heute ganz fest bedanken?
Wem möchte ich sagen:
Ich denke an dich.
Ich bin froh, dass es dich gibt.
Ich bin glücklich, dass du auch für mich sorgst.

Wer denkt, dankt Gott und den Menschen.
Heute ist ein guter Tag zum Denken und Danken.

Lied

„So viel Gutes“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 82, 4+5

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die nicht genügend zum Essen und zum Trinken haben.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich an deinen guten Gaben nicht freuen können.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich um uns kümmern und für uns sorgen.
Wir bitten für alle, die heute für uns kochen.
(Guter Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Gott, schenke uns deinen Frieden!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied

„Du hast uns deine Welt geschenkt“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 83

Ritual am 26. Sonntag im Jahreskreis, 27. September 2020: Jesus erzählt eine Geschichte von einem Vater und seinen 2 Söhnen.

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Lied

„Wenn einer sagt: „Ich mag dich, du!“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 29

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Du schenkst uns deine Freundschaft.
Du begleitest uns als ein guter Freund.
Wir sind nicht allein.
Du bist immer bei uns.
Mit dir als Freund macht das Leben Spaß.
Mit dir als Freund fühle ich mich nicht mehr klein und gering.
Mit dir als Freund bekomme ich mehr und mehr Mut.
Wir freuen uns auf die Frohe Botschaft, die Jesus uns schenkt.
Wir freuen uns auf die Geschichte, die Jesus uns erzählt.
Hilf, dass wir dein Wort verstehen.
Hilf, dass wir gern und gut leben.
Amen.

Evangelium (Matthäus 21,28-32)

Jesus erzählt eine Geschichte von einem Vater und seinen 2 Söhnen.

Als Jesus lebte, gab es viele verschiedene Menschen.
Zum Beispiel Religions-Gelehrte.
Oder Schwindler.
Oder Prostituierte.
Die Religions-Gelehrten dachten:
Wir sind gute Menschen.
Weil wir studiert haben.
Und weil wir über Gott Bescheid wissen.
Und weil wir anständig sind.
Die Schwindler und Prostituierten sind schlechte Menschen.
Die Schwindler und Prostituierten machen unanständige Sachen.

Aber die Schwindler und Prostituierten sind gern bei Jesus.
Die Schwindler und Prostituierten hören Jesus gerne zu.
Die Schwindler und Prostituierten spüren: Jesus meint es gut mit uns.
Die Schwindler und Prostituierten glauben, dass Jesus von Gott kommt.
Die Schwindler und Prostituierten wollen sich ändern.
Die Schwindler und Prostituierten versuchen das zu tun, was Jesus sage.

Die Religions-Gelehrten machen sich über die Schwindler und Prostituierten lustig.
Das war gemein.
Jesus erzählt daher den Religions-Gelehrten eine Geschichte:
Die Geschichte geht so:

Es war einmal ein Vater.
Der Vater hat 2 Söhne.
Einmal sagt der Vater zu dem ersten Sohn:
Geh heute in den Wein-Berg zum Arbeiten.

Der Sohn sagt:
Ja, das mache ich.

Aber der Sohn geht trotzdem nicht zum Arbeiten in den Wein-Berg.

Da sagt der Vater zu dem zweiten Sohn:
Geh heute in den Wein-Berg zum Arbeiten.

Der zweite Sohn sagt:
Nein, ich habe keine Lust.

Aber dann ging der zweite Sohn doch zum Arbeiten in den Wein-Berg.

Jesus fragt die Religions-Gelehrten:
Welcher Sohn hat getan, was der Vater will?

Die Religions-Gelehrten sagen:
Der zweite Sohn hat getan, was der Vater will.
Obwohl der zweite Sohn zuerst keine Lust hatte.

Jesus sagte zu den Religions-Gelehrten:
Genau.
Das stimmt.

Dann erklärt Jesus die Geschichte.
Jesus sagt:

Die Schwindler und Prostituierten sind ähnlich wie der zweite Sohn.
Die Schwindler und Prostituierten haben zuerst einige unanständige Sachen gemacht.
Aber die Schwindler und Prostituierten hören zu, wenn ich von Gott erzähle.
Die Schwindler und Prostituierten glauben, was ich von Gott erzähle.
Die Schwindler und Prostituierten tun jetzt, was bei Gott richtig ist.
Die Schwindler und Prostituierten sind jetzt gute Menschen.

Jesus sagt feierlich:
Amen, Amen. Ich sage euch:
Die Schwindler und Prostituierte gehören viel mehr zu Gott als ihr.
Ihr seid nämlich wie der erste Sohn.
Ihr sagt:
Wir wissen alles über Gott.
Wir haben alles über Gott studiert.
Wir sind anständig.
Aber in Wirklichkeit tut ihr nicht, was Gott will.
Ihr macht euch über die anderen Menschen lustig.
Und verspottet die anderen Menschen.
Und ihr glaubt nicht, was ich von Gott erzähle.

 Lied

„Alle meine Quellen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 66, 1-3

 

  • Impuls

Wir kennen die Geschichte, die Jesus erzählt.

Jemand bittet mich um etwas.
Ich sage: „Ja!“ „Ja! Ja!“
Aber ich denke gar nicht daran, dass ich die Bitte erfülle.
Ich hab keine Lust, keinen Bock.
Was soll’s!

Und ich kenne auch den anderen Teil der Geschichte.

Jemand bittet mich um etwas.
Ich sage: „Nein! Spinnst Du?
Ich bin doch nicht blöd! Dir helfe ich nicht!“
Aber dann, dann tut es mir leid.
Ich ärgere mich über mich selber und erfülle die Bitte.

Jesus sagt:
Die Worte zählen oft nicht.
Die Worte können trügen.
Was zählt, sind wirklich nur die Taten.

Ob jemand „Ja!“ sagt oder „Nein!“ ist nicht so wichtig.
Wichtig ist, was jemand tut oder nicht tut.

Jesus mahnt uns:
Denkt nicht schlecht über den einzelnen Menschen.
Urteilt nicht über die Menschen.
Gott kennt die Menschen besser als ihr.
Gott hört nicht nur auf die Worte der Menschen.
Gott sieht nicht nur das Äußere der Menschen.
Gott kennt die Taten der Menschen.
Gott allein weiß, wer wirklich an ihn glaubt und als Gottes Freundin oder Freund lebt.

 

  • Lied

„Alle meine Quellen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 66, 4-6

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die auf andere herabschauen.
(Gott, schau auf sie!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die umkehren wollen und besser leben wollen.
(Gott, schau auf sie!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die glauben, dass du ihr Freund bist
und das du sie liebst.
(Gott, schau auf sie!
Gott, wir bitten … (Gott, schenke uns deinen Frieden!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Gottes Liebe ist so wunderbar“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 81

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 25. Sonntag im Jahreskreis, 20. September 2020: Jesus erzählt in einer Geschichte, dass Gott gerecht und gütig ist.

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  • Lied

„Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 2

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist Sonntag.
Wir haben frei.
Das tut gut.
Heute müssen wir nicht tun.
Heute dürfen wir den Tag gestalten wie wir es wollen.
Danke!
Du bist gut Gott.
Du schenkst uns so viele gute Dinge.
Gib, dass wir alle miteinander einen guten Sonntag erleben.
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 20,1-16a)

Jesus erzählt den Menschen, wie Gott ist.
Einmal will Jesus den Menschen erklären, dass Gott gerecht ist.
Und gleichzeitig gütig.
Gütig bedeutet: Gut sein zu den Menschen.

Die Menschen können sich nicht vorstellen, dass Gott gütig ist.
Darum erzählt Jesus eine Geschichte von einem Bauern.
Der Bauer ist gerecht.
Und gleichzeitig gütig.

So geht die Geschichte:

Es war einmal ein Bauer.
Der Bauer hat viele Wein-Berge.
Eines Tages sind die Wein-Trauben reif.
Alle Wein-Trauben müssen gepflückt werden.
Das ist viel Arbeit.
Der Bauer braucht viele Arbeiter.
Darum geht der Bauer am frühen Morgen auf den Markt-Platz.
Auf dem Markt-Platz sind einige Leute.
Die Leute suchen Arbeit.
Damit sie Geld verdienen können.

Der Bauer fragt:
Könnt ihr mir heute helfen, die Wein-Trauben zu pflücken?
Ihr bekommt 50 Euro dafür.
Die Leute freuen sich, dass sie Geld verdienen können.
Die Leute gehen mit dem Bauern in die Wein-Berge.
Die Leute fangen an zu arbeiten.

Nach 3 Stunden merkt der Bauer:
Die Arbeiter können alleine nicht die vielen Wein-Trauben schaffen.
Der Bauer braucht noch mehr Arbeiter.
Der Bauer geht wieder auf den Markt-Platz.
Auf dem Markt-Platz sind wieder Leute.
Die Leute suchen Arbeit.

Der Bauer fragt:
Könnt ihr mir helfen, meine Wein-Trauben zu pflücken?
Ich zahle euch, was sich gehört.

Die Leute freuen sich, dass sie Geld verdienen können.
Die Leute gehen mit dem Bauern mit.
Die Leute fangen an zu arbeiten.
Miteinander Sonntag feiern

Am Mittag merkt der Bauer:
Ich brauche noch mehr Arbeiter für die vielen Wein-Trauben.
Der Bauer geht noch öfter auf den Markt-Platz.
Der Bauer holt jedes Mal neue Arbeiter.
Der Bauer sagt jedes Mal:
Könnt ihr mir helfen, die Wein-Trauben zu pflücken?
Ich gebe euch genug Geld dafür.
Die Leute freuen sich, dass sie genug Geld bekommen.
Die Leute gehen mit dem Bauer mit.
Die Leute arbeiten fleißig.

Gegen Abend merkt der Bauer:
Die Arbeiter werden nicht fertig.
Ich muss noch mehr Arbeiter holen.
Wenigstens noch eine Stunde lang.
Der Bauer geht wieder auf den Markt-Platz.
Der Bauer trifft wieder einige Leute.

Der Bauer sagt:
Könnt ihr mir eine Stunde helfen, die Wein-Trauben zu pflücken?
Ich gebe euch genug Geld für die Arbeit.
Die Leute freuen sich, dass sie etwas Geld verdienen konnten.
Die Leute gehen mit dem Bauer mit.
Die Leute gehen in den Wein-Berg.
Die Leute arbeiten fleißig.

Nach einer Stunde sind alle Arbeiter mit der Arbeit fertig.
Alle Wein-Trauben sind gepflückt.

Zum Abschluss sollen alle Arbeiter das versprochene Geld bekommen.
Der Bauer sagt zu einem Diener:
Ruf alle Arbeiter hier her.
Gib den Arbeitern das versprochene Geld.
Gib zuerst den Arbeitern, die zuletzt gekommen sind, 50 Euro.
Dann gib den Arbeitern von heute Mittag die 50 Euro.
Dann den Arbeitern von heute Vormittag.
Dann den Arbeitern von heute Morgen.
Und ganz zum Schluss den allerersten Arbeitern von heute früh.
Alle Arbeiter sollen 50 Euro bekommen.

So macht es der Diener.
Zuerst gibt der Diener den Arbeitern, die zuletzt für eine Stunde gekommen waren,
50 Euro.
Die Arbeiter freuen sich.
Dann gibt der Diener den Arbeitern, die am Mittag gekommen waren, 50 Euro.
Die Arbeiter freuen sich auch.
Dann gibt der Diener den Arbeitern, die am Vormittag gekommen waren, 50 Euro.
Die Arbeiter freuen sich auch.
Zum Schluss kommen die Arbeiter an die Reihe, die morgens ganz früh als Erste gekommen
waren.
Die Arbeiter denken, dass sie mehr Geld als die anderen bekommen.
Weil sie am längsten gearbeitet haben.
Aber der Diener gibt auch den Arbeitern, die am längsten gearbeitet haben, 50 Euro.
Genauso wie allen anderen.

Die Arbeiter, die am längsten gearbeitet hatten, sind sauer.
Die Arbeiter sagen zum Bauer:
Wir haben am längsten gearbeitet.
Wir waren die allerersten.
Trotzdem gibst du uns nur 50 Euro.
Die anderen sind zuletzt gekommen.
Die letzten haben nur 1 Stunde gearbeitet.
Die bekommen auch 50 Euro.
Das ist ungerecht.

Der Bauer sagt zu einem Mann:
Mein Freund, wieso ist das ungerecht?
Ich habe dir heute Morgen die 50 Euro versprochen.
Da hast du dich gefreut.
Jetzt bekommst du 50 Euro.
Da meckerst du.
Du hast keinen Grund zu meckern.
Weil wir alles abgesprochen haben.
Nimm dein Geld.
Geh nach Hause.
Ich kann mit meinem Geld machen, was ich will.

Du bekommst 50 Euro.
Das ist gerecht.
Und die anderen, die weniger gearbeitet haben, bekommen auch 50 Euro.
Das ist gütig.
Bist du sauer, weil ich zu den anderen gütig bin?

Jesus ist mit der Geschichte fertig.
Jesus sagt:
So ist Gott auch gütig zu den Menschen

  

  • Lied

„Unterwegs in eine neue Welt“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 73

  

  • Impuls

„Das ist nicht gerecht!“
Immer wieder fühlen wir uns ungerecht behandelt.
„Das ist nicht gerecht!“
Wenn die einen ins Bett müssen und die anderen noch Fernsehen dürfen.
Wenn die eine ein Handy haben und die anderen noch kein Handy haben.
Wenn die einen in die Stadt dürfen und die anderen zu Hause bleiben müssen.
Wenn die einen 5.00 € Taschengeld bekommen und die anderen 10.00 € Taschengeld
bekommen.
„Das ist nicht gerecht!“

Was ist gerecht?
Ist es gerecht, dass alle das gleiche bekommen?
Ist es gerecht, dass alle unterschiedlich behandelt werden?

Genau um diese Fragen geht es in der Geschichte, die Jesus erzählt.

Für Jesus ist gerecht, dass jeder das bekommt, was er zum Leben braucht.
Der Lohn, den der Bauer mit den Arbeitern vereinbart hat, entspricht der Menge
an Geld, die ein Mensch braucht, um bei uns in Deutschland einigermaßen
Leben zu können.

Der Mensch braucht etwas zum Essen.
Der Mensch braucht Kleidung zum Anziehen.
Der Mensch braucht eine Wohnung.
Der Mensch braucht Wasser und Strom.
Der Mensch braucht Telefon und Internet.
Das kostet Geld.

Der Bauer zahlt allen Arbeitern gleich viel Geld.
Alle Arbeiter sollen an diesem Tag soviel verdienen, wie sie zum Leben brauchen.

Auch wenn manche Arbeiter weniger Stunden gearbeitet haben, sollen sie an diesem Tag
gut leben können.

In den Augen von Jesus ist das gerecht.
In den Augen der Arbeiter ist das nicht nur gerecht.
Es ist auch gütig und großzügig.
„So ist Gott!“, sagt Jesus.
„Gott ist gerecht und großzügig!“

 

  • Lied:

„Danke, für diesen guten Morgen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 5

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die keine Arbeit haben.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die darauf vertrauen, dass du gerecht und gütig bist.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten ... (Herr, schenke uns deinen Frieden!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Der Vater im Himmel segne dich“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 138

 

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 24. Sonntag im Jahreskreis, 13. September 2020: Jesus erklärt, warum das Verzeihen wichtig ist.

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• Lied

„Eingeladen zum Fest des Lebens“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 87


• Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist Sonntag.
Heute beginnt für uns eine neue Woche.
Bevor die neue Woche so richtig losgeht, schenkst
du uns einen freien Tag.
Das tut uns gut.
Wir genießen den Sonntag.
Wir spüren, dass wir frei sind.
Wir spüren, dass wir zur Freiheit und zum Leben bestimmt und berufen sind.
Danke!
Nimm uns an, so wie wir sind.
Schenke uns dein gutes Wort.
Schenke uns deine Liebe.
Dann können wir gut in die neue Woche gehen.
Amen.


• Evangelium (Matthäus 18,21-35)

Petrus ist ein Freund von Jesus.
Petrus will von Jesus alles lernen.
Einmal hat Petrus eine Frage an Jesus.

Petrus sagt:
Jesus, ich habe einen Bruder.
Der Bruder ärgert mich oft.
Manchmal verzeihe ich meinem Bruder.
Ist es genug, wenn ich meinem Bruder 7-mal am Tag verzeihe?

Jesus sagt:
Nein. Das ist nicht genug.
Du sollst mit dem Verzeihen nie aufhören.
Du sollst deinem Bruder mindestens 77-mal am Tag verzeihen.

Jesus will erklären, dass die Menschen immer verzeihen sollen.
Weil Gott auch immer verzeiht.
Deswegen erzählt Jesus eine Geschichte vom Verzeihen.

Die Geschichte geht so:
Es war einmal ein König.
Der König hat viele Diener.
Eines Tages will der König sehen, ob die Diener genug arbeiten.
Alle Diener müssen zum König kommen.
Die Diener müssen erzählen, was sie arbeiten.
Und wie viel Geld sie für den König einnehmen.

Alle Diener kommen an die Reihe.
Ein Diener hat 10 000 Euro Schulden gemacht.
Der König ist wütend.
Der König sagt:
Zur Strafe musst du ins Gefängnis.

Der Mann ist verzweifelt.
Der Mann jammert:
Nein, bitte nicht ins Gefängnis.
Ich will tüchtig arbeiten.
Ich will alle Schulden bezahlen.
Ich strenge mich an.

Weil der Diener so jammert, hatte der König Mitleid.
Der König sagt:
Ok.
Du brauchst nicht ins Gefängnis.
Du musst mir auch die Schulden nicht bezahlen.
Das mache ich selber.
Ich verzeihe dir alles.

Da war der Diener sehr froh.

Der Diener geht nach Hause.
Unterwegs trifft der Diener einen Kollegen.
Der Kollege arbeitet auch beim König.
Der Kollege hat 10 Euro von dem Diener geliehen.
Der Kollege muss dem Diener die 10 Euro wieder zurückgegeben.

Der Diener sagt zu dem Kollegen:
Gib mir die 10 Euro zurück.
Sofort.
Sonst kommst du ins Gefängnis.

Der Kollege sagt:
Ich habe das Geld jetzt nicht in der Tasche.
Ich will dir das Geld morgen geben.
Bitte, hab Geduld mit mir.
Bitte, verzeihe mir.

Aber der Diener will nicht verzeihen.
Der Diener will die 10 Euro sofort haben.

Der Kollege jammert und bettelt.
Aber der Diener hat kein Mitleid mit dem Kollegen.
Der Diener will nicht verzeihen.
Der Diener steckt den Kollegen ins Gefängnis.

Die anderen Diener sehen, was passiert.
Die anderen Diener sind traurig.
Die anderen Diener gehen zum König und erzählen alles.

Der König wird wütend.

Der König ruft den Diener.
Der König sagt zu dem Diener:
Du bist ein böser Diener.
Du hattest bei mir 10 000 Euro Schulden.
Eigentlich wollte ich dich ins Gefängnis stecken.
Aber du hast gejammert und gebettelt.
Da habe ich Mitleid gehabt.
Und ich habe die Schulden selber bezahlt.
Ich habe dir alles verziehen.

Aber jetzt hast du deinen Kollegen ins Gefängnis gesteckt.
Nur weil der Kollege 10 Euro Schulden hat.
Dein Kollege hat auch gejammert und gebettelt.
Aber du hast kein Mitleid gehabt.
Du hast die Schulden nicht verziehen.
Du hast den Kollegen ins Gefängnis geworfen.
Das ist gemein von dir.
Du sollst deinem Kollegen so verzeihen, wie ich es bei dir
gemacht habe.

Jetzt sollst du zur Strafe auch ins Gefängnis.
Wie dein Kollege.
Jetzt sollst du auch deine Schulden bezahlen.
Wie dein Kollege.
Du sollst so lange im Gefängnis sitzen,
bis du die 10 000 Euro bezahlt hast.


Jesus sagt zu seinen Freunden:
Gott ist ähnlich wie der König.
Der König verzeiht alles.
Gott verzeiht den Menschen auch alles.
Genau so sollen die Menschen alles verzeihen.
Egal, was passiert.
Wenn die Menschen selber nicht verzeihen, ist Gott ähnlich
wie der König.
Dann verzeiht Gott den Menschen auch nicht.

 

• Lied

„Du bist da, wo Menschen leben“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 102

 

• Impuls

Die Geschichte, die Jesus heute erzählt, ist einfach schön.
Mit der Geschichte sagt Jesus:


Hab keine Angst!
Du kannst immer zu Gott kommen.
Wenn es dir gut geht, kannst du zu Gott kommen.
Wenn es dir schlecht geht, kannst du zu Gott kommen.
Wenn du etwas gut gemacht hast, kannst du zu Gott kommen.
Wenn du etwas falsch gemacht hast, kannst du zu Gott kommen.

Gott empfängt dich immer mit offenen Armen.
Gott nimmt dich an, so wie du bin.
Gott hört dir zu.
Gott versucht dich zu verstehen.
Gott hilft dir weiter.
Gott verzeiht dir, wenn es etwas gibt, das zu verzeihen ist.

Ganz gleich, was du gemacht hast,
ganz gleich, wie groß dein Fehler und deine Schuld ist,

Gott schenkt dir immer wieder neu seine Vergebung.
„Ich verzeihe dir!“, sagt Gott.
„Fang wieder neu an! Mach es gut! Mach es besser!“

Weil Gott mir verzeiht, kannst auch du verzeihen.
Nicht nur einmal am Tag,
nicht nur siebenmal am Tag,
nein, 77-mal am Tag.

Sooft ist Gott bereit mir zu verzeihe.
Weil Gott so großzügig ist,
können auch wir so großzügig sein.


• Lied

„Friede sei mit dir“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 115


• Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:


Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich schuldig fühlen.
(Herr, schenke uns deinen Frieden!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich nach Versöhnung sehnen.
(Herr, schenke uns deinen Frieden!)
Gott, wir bitten …. (Herr, schenke uns deinen Frieden!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

• Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

• Lied

„Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 137

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 23. Sonntag im Jahreskreis, 06. September 2020: Jesus spricht mit seinen Freunden über die Gemeinde.

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Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 22. Sonntag im Jahreskreis, 30. August 2020: Jesus sagt seinen Freunden, dass sie immer mutig sein sollen.

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Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 21. Sonntag im Jahreskreis, 23. August 2020:
Jesus möchte wissen, was die Leute von Jesus denken.

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  • Lied

„Mit Jesus auf dem Weg“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 94

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Wir sind auf dem Weg.
Wir haben ein großes Ziel:
Wir suchen das Leben.
Wir wollen gut leben.
Jesus, dein Sohn, begleitet uns auf unserem Weg.
Jesus ist da.
Jesus geht mit.
Jesus hört uns zu.
Jesus schenkt uns sein Wort.
Wir spüren:
Mit Jesus finden wir unseren Weg zum Leben.
Wir danken Dir, Gott!
Wir loben und preisen Dich, Gott!
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 15,21-28)


Einmal fragt Jesus seine Freunde:
Was denken die Leute, wer ich bin?

Die Freunde sagen:
Die Leute denken, du bist ein Prophet.
Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem Herzen mit Gott redet.
Der Prophet erzählt den Menschen, was Gott in seinem Herzen gesagt hat.

Jesus fragt seine Freunde:
Was denkt ihr denn, wer ich bin?
Petrus sagt zu Jesus:
Du kommst wirklich von Gott.
Du bist wirklich der Sohn von Gott.

Jesus freut sich.

Jesus sagt zu Petrus:
Das ist eine gute Antwort.
Die Antwort hat dir mein Vater im Himmel ins Herz gesagt.
Jetzt will ich dir sagen, wer du bist.
Du bist Petrus.
Petrus heißt Fels.
Du bist wie ein fester Felsen.
Auf diesen festen Felsen will ich meine Kirche bauen.
Keiner kann meine Kirche kaputt machen.
Weil ich mich felsen-fest auf dich verlassen kann.
Ich gebe dir einen Schlüssel.
Mit dem Schlüssel kannst du die Herzen von den Menschen
aufschließen.
Mit diesem Schlüssel kannst du allen Menschen helfen,
dass sie zu Gott kommen.

 

  • Lied

„Jubiläums-Halleluja“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 103

 

  • Impuls

Was denken die Leute von mir?
Was halten die Leute von mir?

Was denkst du von mir?
Wie siehst du mich?

Diese Fragen stellen wir Menschen uns immer wieder.

Wie komme ich an?
Was mögen die Leute an mir?
Was gefällt dir an mir?
Was schätzt du an mir?

Diese Fragen beschäftigen uns Menschen.
Diese Fragen beschäftigen heute auch Jesus.

Jesus ist unsicher.
Jesus spricht viel mit den Menschen.
Jesus hört den Menschen gut zu.
Jesus hilft den Menschen.
Jesus tut den Menschen Gutes.

Deshalb will Jesus wissen:
Was denken die Menschen über mich?
Was denken die Menschen über meine Worte?
Was denken die Menschen über meine Taten?
Jesus kommt es aber nicht so sehr darauf an,
wie er als Mensch, als Person wirkt.

Jesus kommt es auf etwas ganz anderes an.
Jesus will wissen:
Spüren die Leute, dass ich von Gott komme?
Spüren die Leute, dass Gott mit mir ist?

Jesus will sich nicht wichtig machen.
Jesus will nicht selber groß herauskommen.
Jesus will nicht selber im Mittelpunkt stehen und Ansehen genießen.
Jesus will, dass die Menschen von Gott groß denken.
Jesus will, dass die Menschen durch seine Worte und Taten
Gott entdecken und erkennen.
Jesus will, dass die Menschen in ihm und durch ihn
Gott in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen.

Das will Jesus.

Deshalb fragt Jesus:
Was denken die Leute, wer ich bin?
Was denkt ihr denn, wer ich bin?

Jesus freut sich als Petrus zu ihm sagt:
Du kommst wirklich von Gott.
Du bist wirklich der Sohn von Gott.

Wer Gott für sich und sein Leben entdeckt hat,
der hat auch den Schlüssel zu ganz vielen Fragen gefunden.

Gott schenkt mir das Leben.
Gott begleitet mich auf dem Weg des Lebens.
Gott ist da, wenn es mir gut geht.
Gott ist da, wenn es mir schlecht geht.
Gott lässt mich nicht fallen.
Gott fängt mich auf.
Gott begleitet mich sogar durch den Tod zum Leben.
Wer Gott entdeckt, der hat den Schlüssel zum Leben.
Petrus hat den Schlüssel.
Petrus hilft dir und mir, Gott zu suchen und zu finden.
Schön, dass Petrus zu unserer Gemeinschaft gehört.
Schön, dass Petrus mit mir Kirche ist.

 

  • Lied

Jesus, unser Bruder“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 44

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die kein Ziel vor Augen haben.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die den Weg zum Leben suchen.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die ratlos und unsicher sind.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten …. (Gott hilf ihnen!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser


Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied


„Gott, dein guter Segen“ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 132

 

Miteinander Sonntag feiern – Ritual am 20. Sonntag im Jahreskreis, 16. August 2020
Jesus macht ein kleines Mädchen in einem fremden Land gesund

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  • Lied


„Dieser Tag soll fröhlich sein“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 30

 

  • Gebet


Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist Sonntag!
Heute denken wir an Jesus.
Jesus lebt!
Jesus ist am Kreuz gestorben.
Jesus wurde im Grab beigesetzt.
Am Ostersonntag ist Jesus lebendig seinen Freunden begegnet.
Das feiern wir heute!
Wir glauben an die Auferstehung von Jesus.
Wir glauben, dass alle Menschen auferstehen werden.
Gott will die Auferstehung aller Menschen dieser Welt.
Deshalb ist der Sonntag ein Sonnentag.
Die Sonnenstrahlen des Lebens machen unser Leben hell und warm.
Die Sonnenstrahlen des Lebens vertreiben das Dunkel und die Angst.
Die Sonnenstrahlen des Lebens schenken uns Freude und Glück.
Deshalb ist der Sonntag unser Sonnentag.
Danke, Gott!
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 15,21-28)


Einmal will Jesus allein sein.
Darum geht Jesus in ein fremdes Land.
Die meisten Leute in dem fremden Land wissen nicht, wer Jesus ist.
 
In dem fremden Land wohnt eine Frau.
Die Frau hat eine kleine Tochter.
Die kleine Tochter ist krank.
Die Frau geht zu Jesus.
Die Frau ruft laut:
Ich weiß, dass du von Gott kommst.
Meine kleine Tochter ist krank.
Bitte, mach meine kleine Tochter wieder gesund.
 
Zuerst kümmert sich Jesus nicht um die Frau.
Da schreit die Frau immer lauter.
Die Freunde sagen zu Jesus:
Bitte, mach die kleine Tochter gesund.
Die Frau schreit fürchterlich.
Die Frau nervt.
 
Jesus sagt:
Gott hat mich zu den armen und kranken Menschen in meinem
Land geschickt.
Ich mache die Kranken in meinem Land gesund.
Diese Frau gehört zu einem fremden Land.
Die Menschen in dem fremden Land muss ich nicht gesund
machen.
 
Die Frau sagt zu Jesus:
Bitte, hilf mir trotzdem.
Mach meine kleine Tochter gesund.
 
Jesus sagt:
Das ist falsch, wenn ich die Leute im fremden Land gesund mache.
Ich behandle die Leute im fremden Land anders als die Leute in
meinem Land.
Gott hat mich nur in mein Land geschickt.
 
Jesus sagt:
Das ist so ähnlich wie bei einer Familie mit einem Hund.
Der Hund wird anders behandelt als die Menschen.
Zum Beispiel:
Die Familie sitzt beim Essen am Tisch.
Der Hund sitzt auf dem Boden.
Die Familie bekommt gekochtes Essen.
Der Hund bekommt Hunde-Futter.
Die Frau sagt zu Jesus:
Ja, das stimmt.
Aber manchmal fällt etwas vom gekochten Essen auf den Boden.
Dann frisst der Hund auch etwas vom gekochten Essen.
Genauso wie die Menschen.
 
Jesus staunt über die Frau.
Jesus sagt:
Frau, du hast das sehr richtig gesagt.
Du glaubst wirklich, dass Gott dir helfen will.
Darum soll deine kleine Tochter gesund werden.
Sofort war die kleine Tochter von der Frau wieder gesund.

 

  • Lied

„Du bist da, wo Menschen leben“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 102

 

  • Impuls


Jesus hat Humor.
Jesus ist lustig und pfiffig.
Auch die Frau aus dem fremden Land hat Humor.
Auch die Frau ist lustig und pfiffig.
Trotzdem:
Die Frau hat große Sorgen.
Die Tochter der Frau ist schwer krank.
Die Frau hofft: Jesus kann meine Tochter gesund machen.

Jesus will der Frau helfen.
Jesus will die Tochter der Frau gesund machen.

Jesus spürt aber auch:
Mit der Frau kann ich ein gutes Gespräch führen.
Mit der Frau kann ich pfiffig diskutieren.
Deshalb führt Jesus zuerst ein interessantes Gespräch.

Jesus behauptet:
Gott hat mich zu den Menschen in meinem Land geschickt.
Gott hat mich nicht zu den Menschen in den fremden Ländern geschickt.

Die Frau sagt:
Das kann schon sein.
Aber manchmal fällt auch etwas für die Menschen in den fremden Ländern ab.
Der Hund am Boden bekommt auch das Essen, das vom Tisch fällt.

Jesus gefällt wie die Frau denkt und spricht.
Jesus gefällt wie die Frau an Gott glaubt.

Deshalb sagt Jesus:
Du glaubst wirklich, dass Gott dir helfen will.
Darum soll deine kleine Tochter gesund werden.

Jesus ist nicht wichtig, in welchem Land die Menschen leben.
Jesus ist wichtig, dass die Menschen an Gott glauben.
Der Glaube an Gott hilft Menschen weiter.
Der Glaube an Gott macht die Menschen heil.
Der Glaube an Gott schenkt den Menschen Leben.

 

  • Lied


„Du bist immer da“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 136

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die große Sorgen haben.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die fest an Gott glauben.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die den Mut haben mit Gott zu diskutieren.
(Gott, hilf ihnen!)

Gott, wir bitten …. (Gott hilf ihnen!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser


Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied


„Das wünsch ich sehr“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 120

 

Miteinander Sonntag feiern – Ritual am 19. Sonntag im Jahreskreis, 09. August 2020
Jesus beruhigt den Sturm auf dem See.

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  • Lied

„Wo zwei oder drei in meinem Namen“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 88

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Ich freue mich!
Heute ist Sonntag!
Heute habe ich Zeit!
Heute will ich Dir einfach von mir erzählen.
In der vergangenen Woche war viel los.
Ich habe viel erlebt.
Ich habe Schönes erlebt.
Ich  habe Schweres erlebt.
Mein Herz ist voll von all den Erlebnissen.
Bitte, hör mir zu.
Bitte, schau in mein Herz.
Gib, dass mein Vertrauen zu dir Tag für Tag wächst und größer wird.
Mit Dir kann ich mein Leben wagen.
Mit Dir kann ich nicht untergehen.
Mit Dir kann ich auch in den Stürmen des Lebens gut bestehen.
Halt mich fest!
Ich glaub an Dich!
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 14,22-33)


Die Freunde von Jesus fahren mit dem Boot über einen See.
Auf dem See ist es windig.
Und dunkel.
Die Freunde kommen mit dem Boot nicht vorwärts.
Mitternacht ist schon vorbei.
 
Die Freunde rudern immer noch mit dem Boot.
Da kommt Jesus zu den Freunden.
Jesus geht über das Wasser.
Die Freunde bekommen Angst.
Die Freunde denken, da kommt ein Gespenst.
Die Freunde fangen laut an zu schreien.
 
Jesus sagt:
Habt Vertrauen.
Ich bin es.
Fürchtet euch nicht.
 
Petrus sagt:
Jesus, bist du es wirklich?
Ich möchte zu dir kommen.
Jesus sagte zu Petrus:
Ja.
Komm!
 
Petrus steigt aus dem Boot.
Petrus geht über das Wasser.
Genauso wie Jesus.
Auf einmal bemerkt Petrus den stürmischen Wind.
Da bekommt Petrus Angst.
Petrus fängt an unterzugehen.
Petrus schreit laut:
Jesus, rette mich.
 
Jesus hält Petrus sofort fest.
Jesus sagt zu Petrus:
Was ist los?
Warum hast du Angst?
Warum glaubst du nicht, dass ich bei dir bin?
 
Petrus und Jesus steigen zusammen ins Boot.
Da hört der Sturm auf.
Die Freunde staunen über alles.

 

  • Lied

„Singt Gott, jubelt ihm“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 97

 

  • Impuls


Jesus geht über das Wasser.
Und schon will Petrus auch über das Wasser gehen.
Jesus ermuntert Petrus:
Komm!

Petrus traut sich.
Petrus steigt aus dem Boot.
Petrus macht ein paar Schritte auf dem Wasser.
Es gelingt.

Doch dann bekommt Petrus auf einmal Angst.
Petrus hat kein Vertrauen mehr in Jesus.
Petrus beginnt im Wasser zu sinken.
Petrus droht unterzugehen.
Petrus schreit:
Jesus, rette mich!

Jesus hält Petrus sofort fest.
Jesus sagt:
Petrus! Warum hast du solche Angst?
Ich bin bei dir!
Glaube mir!
Vertraue mir!

Ich mag Petrus.
Petrus ist ein bisschen wie ich.
Oder:
Ich bin ein bisschen wie Petrus.

Manchmal glaube ich an Jesus.
Dann ist alles leicht.
Dann gelingt vieles einfach gut.

Manchmal glaube ich nicht an Jesus.
Manchmal kann ich ihm nicht vertrauen.
Dann wird vieles schwer.
Dann gelingt mir vieles nicht.

Ich kann viel von Petrus lernen.

Petrus spürt:
Wenn ich Jesus vertraue,
wenn ich Jesus glaube,
dann geht alles gut.

Petrus spürt auch:
Wenn ich Jesus nicht vertraue,
dann wird alles schwer.

Petrus spürt aber noch etwas:
Selbst wenn ich Jesus nicht vertraue,
Jesus lässt mich nicht untergehen.
Jesus hält mich einfach fest.

Jeder Mensch muss wie Petrus Glauben und Vertrauen wagen.

 

  • Lied

„Deine Hand und meine Hand“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 114

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die fest an dich glauben.
(Gott, rette sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die nicht fest an dich glauben.
(Gott, rette sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die hoffen, dass du sie ganz fest hältst.
(Gott, rette sie!)

Gott, wir bitten …. (Gott, rette sie!)


+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Das wünsch ich sehr“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 120

 

Miteinander Sonntag feiern – Ritual am 17. Sonntag im Jahreskreis, 26. Juli 2020
Jesus erzählt Beispiele und Geschichten vom Himmel-Reich.

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  • Lied:

„Dieser Tag soll fröhlich sein“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 30

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Ich fühle mich so reich!
Du schenkst mir so viel:
Du schenkst mir heute einen freien Tag, den Sonntag.
Du schenkst mir liebe Menschen.
Sie begleiten mich.
Du schenkst mir Talente und Fähigkeiten.
Ich kann so viel tun und gestalten.
Du schenkst mir ein Wort.
Es tut mir gut.
Du schenkst mir Deinen liebevollen Blick.
Er baut mich auf und wärmt mich.
Du schenkst mir einen Auftrag.
Ich werde gebraucht. Ich bin wichtig.
All das macht mich wirklich reich!
Ich danke Dir.
Ich freue mich an Dir.
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 13,44-52)


Jesus erzählt den Menschen von Gott.
Und vom Himmel-Reich.
Das Himmel-Reich ist schwer zu verstehen.
Darum erzählte Jesus Beispiele.
Und Geschichten.
Damit die Menschen das Himmel-Reich besser verstehen können.
 
Die Geschichte vom Schatz im Acker
 
Jesus sagt:
Mit dem Himmel-Reich ist es ähnlich wie mit einem Schatz.
Der Schatz ist in der Erde von einem Feld vergraben.
Das weiß keiner.
Einmal arbeitet ein Mann auf dem Feld.
Beim Umgraben bemerkt der Mann den Schatz.
Der Mann freut sich.
Der Mann will den Schatz gerne haben.
 
Darum macht der Mann das so:
Zuerst deckt der Mann den Schatz wieder mit Erde zu.
Dann nimmt der Mann sein ganzes Geld.
Mit dem Geld kauft der Mann das Feld.
Jetzt gehört das Feld dem Mann.
Und der kostbare Schatz gehört auch dem Mann.
 
Die Geschichte von der kostbaren Perle
 
Jesus sagt:
Mit dem Himmel-Reich ist es so, wie wenn ihr schöne Perlen sucht.
Da ist ein Kauf-Mann.
Der Kauf-Mann sucht schöne Perlen.
Eines Tages findet der Kauf-Mann eine schöne Perle.
Die Perle ist wertvoll.
Der Kauf-Mann will die Perle unbedingt haben.
Aber der Kauf-Mann hat zu wenig Geld.
Der Kauf-Mann kann die Perle nicht bezahlen.
Darum verkauft der Kauf-Mann alles, was er hat.
Jetzt hat der Kauf-Mann genug Geld.
Jetzt kann der Kauf-Mann die wertvolle Perle kaufen.
 
Jesus fragt seine Freunde:
Habt ihr alles verstanden?
Die Freunde sagen:
Ja.
Jesus sagt zu seinen Freunden:
Ihr sollt den Menschen auch vom Himmel-Reich erzählen.
Und wie das Himmel-Reich bei den Menschen auf der Erde ist.
Dafür könnt ihr meine Beispiele und Geschichten erzählen.
Oder ihr erzählt neue Beispiele und Geschichten.

 

  • Lied

„Ich staune“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 78, 1+2.

 

  • Impuls


Ich glaube:
Jesus hat heute ganz strahlende Augen.
Die Augen von Jesus glänzen, wenn er vom Himmel-Reich erzählt.

Das Himmel-Reich ist etwas ganz kostbares.
Das Himmel-Reich ist so kostbar wie ein Schatz, wie eine Perle.

Das Himmel-Reich ist so wertvoll wie alle Perlen und Schätze der ganzen Welt zusammen.

Wer das Himmel-Reich einmal entdeckt hat, der will es haben.
Wer das Himmel-Reich entdeckt hat, der gibt alles was er hat für das Himmel-Reich.

Letzte Woche haben wir gehört was das Himmel-Reich ist, wann das Himmel-Reich lebendig wird:

Wenn Menschen sich gern haben,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn Feinde sich wieder vertragen,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn ein kranker Mensch wieder gesund wird,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn Menschen sich für den Frieden einsetzen,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn für alle gesorgt ist,
da fängt das Himmel-Reich an.

Wann fängt das Himmel-Reich für Dich an?
Was denkst Du?

So schön ist das Himmel-Reich!
So einmalig und großartig ist das Himmel-Reich!

Das Himmel-Reich hat nur einen Nachteil:
Das Himmel-Reich fällt nicht vom Himmel.
Das Himmel-Reich kommt nicht von selbst auf die Erde,
zu uns Menschen, zu dir und zu mir.

Das Himmel-Reich beginnt dort,
wo ich andere Menschen gern habe,
wo ich anderen Menschen verzeihe,
wo ich kranke Menschen besuche,
wo ich mich für Frieden einsetze,
wo ich … .
Da fängt das Himmel-Reich an zu wachsen.

Das Himmel-Reich braucht meine ganze Kraft.
Das Himmel-Reich braucht meine ganze Energie und Leidenschaft.

Das Himmel-Reich braucht mich und meine leuchtenden, glänzenden Augen.
Von nichts, kommt nichts.

 

  • Lied

„Ich staune“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 78, 3+4+5

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die auf das Himmel-Reich warten.
(Gott, schau auf sie!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich das Himmel-Reich schenken.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Schau auf sie!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied


„Du bist immer da“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 136

 

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 16. Sonntag im Jahreskreis, 19. Juli 2020
Jesus erklärt das Himmelreich und erzählt viele Beispiele

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

 

Lied

„Gib uns Frieden jeden Tag“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 121



Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Guter Gott!
Wir haben vom Frieden gesungen.
Du bist da
und lässt uns nicht allein.
Wir haben vom Glauben gesungen.
Ohne dich
können wir nicht hoffen und vertrauen.
Wir haben von der Freude gesungen.
Du schenkst sie uns
jeden Tag.
Und hältst uns in deiner Hand.
Es ist gut davon zu singen.
Weil Sonntag ist.
Weil wir es nicht vergessen wollen.
Weil wir deine Nähe brauchen.
Weil wir füreinander
da sein wollen.
Jetzt, in dieser Stunde.
Wir bitten dich:
Sei du bei uns.
Lass uns verstehen,
was Jesus uns sagt.
Wir glauben dir und bitten dich,
durch Christus, unseren Freund und Bruder,
Amen.

 


Evangelium (Matthäus 13, 31 - 33)


Einmal erzählt Jesus den Menschen von Gott.
Und vom Himmel-Reich.
Das ist manchmal schwer zu verstehen.
Darum erzählt Jesus Geschichten und Beispiele.

Das Beispiel vom Senfkorn

Jesus sagt:
Mit dem Himmel-Reich ist es wie mit einem
Senf-Korn.
Zuerst ist das Senf-Korn ganz klein.
Dann wächst das Senf-Korn.
Das Senf-Korn wächst so groß wie ein Baum.
Der Baum ist größer als andere Bäume.
Die Vögel können ein Nest in dem Baum
bauen.

Das Beispiel vom Brot-Backen

Jesus erzählt noch ein Beispiel vom Himmel-Reich.
Jesus sagt:
Mit dem Himmel-Reich ist es
wie mit einer Frau.
Die Frau will Brot backen.
Die Frau hat eine große Schüssel mit Mehl.
Und andere Zutaten.
Die Frau muss die Zutaten mit dem Mehl
verkneten.
Damit das Mehl zu einem richtigen Brot-Teig
wird.
Die Frau muss kneten und kneten.
Die Frau muss so lange kneten, bis das ganze Mehl
mit den Zutaten vermischt ist.
Der Teig wird dicker und dicker.
Zum Schluss wird der Teig ein großes dickes Brot.

 


Lied:

„Brot, das die Hoffnung nährt“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 127



Impuls


Das Himmel-Reich ist kein Land wie Deutschland oder Italien.
Das Himmel-Reich ist nicht auf der Landkarte zu finden.
Das Himmel-Reich ist nicht oben und nicht unten.
Das Himmel-Reich ist im Herzen des Menschen.
Das Himmel-Reich können wir fühlen und spüren.


Wenn Menschen sich gern haben,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn Feinde sich wieder vertragen,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn ein kranker Mensch wieder gesund wird,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn Menschen sich für den Frieden einsetzen,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn für alle gesorgt ist,
da fängt das Himmel-Reich an.
Wenn Flüchtlinge eine Heimat finden,
da fängt das Himmel-Reich an.

Jesus sagt zu seinen Freunden:
Habt Mut und fangt an!
Das Himmel-Reich soll heute schon beginnen.
Ihr könnt etwas dafür tun.
Ihr könnt mithelfen.
So wie ich es getan habe.

Aber das geht nicht so schnell.
Es geht nicht auf Knopfdruck.
Am Himmel-Reich zu bauen,
das braucht Zeit und Geduld.
So wie das kleine Senf-Korn erst langsam groß wird.
So wie die Frau den Teig knetet und knetet,
und erst langsam ein Brot daraus wird.

Manche Menschen sagen:
Warum dauert das so lange mit dem Himmel-Reich?
Und was kann ich alleine schon machen?
Ich kann ja doch nichts ändern.
Sollen doch die anderen machen.
Ich hab keine Lust mich anzustrengen.
Was bringt das schon?

Jesus sagt zu uns:
Habt Mut und fangt an!
Schritt für Schritt, Tag für Tag.
Mit dem Wenigen, was ihr habt:
euer Lachen,
eure Zeit,
euer Mitgefühl,
eure Freundschaft,
eure Achtsamkeit,
eure Gerechtigkeit,
eure Lebendigkeit.

Aus einem ganz kleinen Anfang
kann etwas ganz Schönes und Großes werden.
Wir können heute schon am Himmel-Reich mit bauen.
Ich und Du und Wir zusammen.



Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ wir bitten um offene Augen, die sehen, was wirklich wichtig ist; Herr erbarme dich!
+ wir bitten um offene Ohren, die genau hinhören, was der Andere sagt; Herr erbarme dich!
+ wir bitten um offene Hände, die helfen und Gutes tun; Herr erbarme dich!
+ wir bitten um offene Herzen, die mit Geduld und Liebe für andere da sind; Herr erbarme dich!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)


Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.



Lied

„Ich, Du, Wir“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 129

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 15. Sonntag im Jahreskreis, 12. Juli 2020
Jesus erzählt ein Beispiel vom Körner-Säen

 Download »

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

  • Lied

„Dieser Tag soll fröhlich sein“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 30

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Eine lange Woche liegt hinter uns.
Wir haben viele Dinge gesehen.
Wir haben viele Worte gehört.
Viele Eindrücke haben wir in unserem Herzen gesammelt.
Heute am Sonntag wollen wir zur Ruhe kommen.
Heute am Sonntag wollen wir all die vielen Empfindungen ordnen.
Was ist wichtig? Was ist weniger wichtig?
Heute am Sonntag wollen wir Platz schaffen für Dich und Deine Botschaft.
Wir bitten:
Komm zu uns!
Sprich zu uns!
Sei uns nahe mit einem guten Wort.
Eine neue Woche liegt vor uns.
Mach uns Mut!
Gib uns Kraft!
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 13,1-9)


Jesus erzählt ein Beispiel vom Körner-Säen

Einmal ist Jesus an einem See.
Viele Menschen sind bei Jesus.
Alle Menschen wollen Jesus zuhören.
Darum steigt Jesus in ein Boot.
Das Boot fährt auf den See.
So können alle Menschen Jesus sehen.
Und hören.
 
 Jesus erzählt ein Beispiel von einem Bauern.
 Jesus sagt:
 

Ein Bauer geht auf sein Feld.
Der Bauer will Samen-Körner ausstreuen.
Die Samen-Körner sollen wachsen.
Und Frucht bringen.
Der Bauer streut die Körner auf die Erde.
Aber einige Körner fallen auf den Weg.
Da kommen Vögel.
Die Vögel fressen die Körner auf.
 
Einige Körner fallen zwischen die Steine.
Zuerst werden aus den Körnern grüne Halme.
Weil zwischen den Steinen noch ein bisschen Erde ist.
Und ein bisschen Wasser.
Aber dann scheint die Sonne sehr heiß.
Da verwelken die grünen Halme.
 
Einige Körner fallen in die Dornen.
Zuerst werden aus den Körnern grüne Halme.
Die Dornen sind aber größer als die Halme.
Die Halme können nicht durch die Dornen hindurch wachsen.
Die Halme verwelken.
 
Die anderen Körner fallen auf guten Boden.
Aus den Körnern werden zuerst grüne Halme.
An den grünen Halmen wachsen neue Körner.
An einigen Halmen wachsen 30 Körner.
An einigen Halmen wachsen 60 Körner.
An einigen Halmen wachsen sogar 100 Körner.
 
Jesus sagt:

Wer Ohren hat, soll gut zuhören.

 

  • Lied

„Laudato si“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 67, 1+2+3.

 

  • Impuls

Erinnern wir uns noch an den letzten Sonntag?
Jesus hat uns ein Wort geschenkt
und dieses Wort hat einfach gut getan:
„Kommt alle zu mir!
Ihr Menschen habt viele Sorgen.
Und viel Stress.
Kommt zu mir.
Bei mir könnt ihr euch ausruhen.“

Heute erzählt uns Jesus ein Beispiel von einem Bauern.
Der Bauer arbeitet viel.
Der Bauer arbeitet gut.
Der Bauer hat aber nicht nur Erfolg.

Der Bauer geht auf sein Feld.
Der Bauer will Samen-Körner ausstreuen.
Die Samen-Körner sollen wachsen.
Viele neue Körner sollen aus den Samen-Körnern wachsen und reifen.

Einige Samen-Körner fallen auf den Weg.
Die Samen-Körner werden von den Vögeln gefressen.

Einige Samen-Körner fallen zwischen die Steine.
Die Samen-Körner gehen zwar schnell auf.
Die Samen-Körner verwelken aber auch schnell.

Einige Samen-Körner fallen zwischen die Dornen.
Die Samen-Körnen können zwischen den Dornen nicht wachen.
Auch diese Samen-Körner verwelken.

Der Bauer ist verzweifelt.
Die ganze Arbeit ist umsonst.
Das macht doch alles keinen Sinn.

Das Beispiel geht aber noch weiter:

Die anderen Körner fallen auf guten Boden.
An einigen Halmen wachsen 30 Körner.
An einigen Halmen wachsen 60 Körner.
An einigen Halmen wachsen sogar 100 Körner

Jesus sagt:
Wer Ohren hat, soll gut zuhören.
Macht keinen Stress!
Schaut nicht auf die Halme, die nicht gewachsen sind.
Schaut auf die Halme, die gewachsen sind.
Freut euch an dem was ist.
Klagt nicht über das, was nicht ist.

Macht es wie der Bauer im Beispiel:
Streut die Samen-Körner aus.
Streut die Samen-Körner großzügig aus.
Habt keine Angst, wenn nicht alle Halme aufgehen.
Vertraut: An vielen Halmen wachsen neue Körner.
An einigen Halmen wachsen sogar 100 Körner.

 

  • Lied

„Laudato si“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 67, 6+7+8

 

  • Fürbitten


Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die in der Schule eine Prüfung schreiben.
(Gott, schau auf sie!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die eine schwere Arbeit vor sich haben.
(Gott, schau auf sie!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die zur Zeit wenig Erfolg haben.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Schau auf sie!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Der Vater im Himmel segne dich“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 138

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 14. Sonntag im Jahreskreis, 6. Juli 2020
Jesus freut sich über Gott, den Vater im Himmel

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

  •   Lied 

„Gottes Liebe ist so wunderbar“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 81

 

  •  Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Guter Gott!
Es tut gut, dass heute Sonntag ist.
Ein freier Tag.
Ein Tag ohne viel Arbeit.
Ein Tag für die Gemeinschaft.
Ein Tag zum Abschalten.
Ein Tag zum Ausruhen.
Ein Tag, an dem wir uns an dich erinnern.
Ein Tag, an dem wir dein Wort hören.
Ein Tag, an dem wir miteinander feiern.
Wir bitten dich:
Komm du mit deinem heiligen Geist
jetzt zu uns.
Mach uns ganz lebendig und froh.
Befreie uns von Traurigkeit und Ärger.
Öffne unsere Herzen,
damit Platz darin ist für dich.
Wir freuen uns über dich.
Wie Jesus.
Und danken Dir dafür,
durch Christus, unseren Freund und Bruder,
Amen.

 

  •  Evangelium (Matthäus 11, 25 - 30)


Einmal spricht Jesus mit Gott im Himmel:
Jesus sagt:
Vater im Himmel.
Ich bin froh über dich.
Ich freue mich über dich.
Ich freue mich besonders, weil du
ganz einfach bist.
Du bist un-kompliziert.
Du bist einfach zu verstehen.
Darum können dich die un-komplizierten
Menschen verstehen.
Die Menschen, die einfach sind.
Und schlicht.
Und bescheiden.
Diese Menschen freuen sich über dich.
Diese Menschen wissen, dass du Gott bist.
Und dass ich dein Sohn bin.
Vater:
Deswegen freue ich mich.
Deswegen bin ich so glücklich über dich.

Jesus sagt zu den Menschen:
Ihr Menschen habt viele Sorgen.
Und viel Angst.
Und viel Unruhe.
Und viel Stress.
Kommt alle zu mir.
Ich will euch helfen.
Ich will euch trösten.
Bei mir könnt ihr euch ausruhen.
Ich bin in meinem Herzen selber ganz ruhig.
Und gütig.
Und bescheiden.
Und einfach.
Das könnt ihr bei mir spüren.
Bei mir könnt ihr Ruhe finden.
Bei mir könnt ihr still werden.
Bei mir könnt ihr froh werden.
Ich mache keinen Stress.

 

  •   Lied:

„Danke für diesen guten Morgen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 5

 

  • Impuls


Viele Menschen sind voller Unruhe.
Sie haben große Sorgen.
Sie sind ganz hektisch und stellen viele Fragen:
Sie fragen:
Warum sind immer noch so viele Leute krank wegen Corona?
Warum dauert es so lange mit einem Impfstoff?
Warum müssen jetzt so viele arbeitslos sein?
Wann kann unser Leben endlich wieder normal werden?
Was wird aus unserem Urlaub?
Warum helfen die Politiker nicht besser?

Vielleicht haben wir auch ganz persönliche Sorgen:
Wann kann ich endlich wieder meine Familie besuchen?
Warum muss ich eine Arbeit tun, die ich nicht mag?
Warum gibt es Streit und Ärger?
Wieso können mich die anderen nicht akzeptieren?
Warum finde ich keine Freunde?
Warum ist es so langweilig?

Ein Herz mit vielen Sorgen ist schwer.
Und voller Unzufriedenheit.
Jesus sieht unser Herz.
Jesus leidet mit,
wenn wir unruhig und traurig sind.
Jesus weiß, was uns fehlt.
Jesus weiß:
Wenn es einem so geht,
dann hilft nur ein ganz guter Freund.

Ein guter Freund sagt zu mir:
Hab keine Angst!
Ich helfe dir!
Ich lass dich nicht allein!
Ich höre dir zu!
Ich versuche dir einen guten Rat zu geben!
Ich will dich trösten!
Wenn wir zu zweit sind,
dann ist es schon viel besser.

Jesus will dieser gute Freund für uns sein.
Jesus kann ein guter Freund sein,
weil Jesus selber auch einen guten Freund hat.
Dieser gute Freund ist sein Vater im Himmel.
Jesus jubelt und freut sich:
Dieser Vater ist immer für ihn da.
Dieser Vater interessiert sich für alle Menschen.
Dieser Vater will den Menschen ganz nahe sein.
Diesen Vater können alle erkennen.
Besonders die, die ein einfaches Herz haben:
Die Gott suchen, so wie Jesus.
Die Gott vertrauen, so wie Jesus.
Die an Gott glauben, so wie Jesus.
Die Gott lieben, so wie Jesus.
Deshalb dürfen wir froh sein wie Jesus.

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Für die vielen Menschen, die an Corona erkrankt sind: Gott, wir bitten dich!
Für die vielen Menschen, die voller Unruhe, Stress und Hektik sind: Gott, wir bitten dich!
Für die vielen Menschen, die jeden Tag für andere sorgen und viel Liebe investieren: Gott, wir bitten dich!
Für die vielen Menschen, die als gute Freunde für andere da sind: Gott, wir bitten dich!
Für die vielen Menschen, die nicht mehr glauben und vertrauen können: Gott, wir bitten dich!
Für die vielen Menschen, die ohne Arbeit da stehen und nicht mehr weiter wissen: Gott, wir bitten dich!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser


Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  •  Lied

„Du bist da, wo Menschen leben“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 102.

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 13. Sonntag im Jahreskreis, 28.06.2020
Jesus erzählt, dass es wichtig ist, zu Jesus zu gehören.

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

 

  • Lied

„Gottes Liebe ist so wunderbar“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 81

 

  • Gebet


Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist Sonntag.
Der Sonntag ist der erste Tag der Woche.
Bevor wir in dieser neuen Woche in die Schule und zur Arbeit gehen
schenkst Du, Gott, uns einen freien Tag.
Einfach so!
Weil Du uns liebst!
Weil wir für Dich, Gott, wertvoll und wichtig sind.
Wir freuen uns.
Wir danken Dir.
Was für ein Geschenk:
Jede Woche beginnt mit einem freien Tag.
Jede Woche beginnt mit einem Geschenk von Dir, Gott.
Heute wollen wir Dein Wort hören.
Heute wollen wir miteinander den Sonntag genießen.
Amen.

 

  • Evangelium (Matthäus 10,37-42)


Jesus erzählt, dass es wichtig ist, zu Jesus zu gehören

 Die Freunde sind die besten Helfer von Jesus.
 Die Freunde helfen Jesus.
 Die Freunde erzählen von Gott.
 Und machen die Kranken gesund.
 
 Jesus sagte zu seinen Freunden:

Eure Aufgabe ist sehr wichtig.
Eure Eltern dürfen die Aufgabe nicht verbieten.
Eure Familie darf die Aufgabe nicht verbieten.
Vielleicht machen andere Leute Ärger wegen dieser Aufgabe.
Vielleicht habt ihr Angst.
Ihr sollt mutig weiter machen.
Das gehört zu der Aufgabe dazu.
Am Ende seid ihr sehr froh darüber.
 
Jesus sagte:

Ihr seid genauso wichtig wie ich.
Wenn andere Menschen gut zu euch sind,
sind die Menschen gut zu Gott.
Wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt,
er bekommt ein Dankeschön von Gott.

 

  • Lied

„Lasst uns miteinander“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 90.

  • Impuls


Jesus braucht Helfer.
Jesus kann nicht alles alleine tun.
Jesus braucht Menschen, die von Gott erzählen.
Jesus braucht Menschen, die anderen Menschen gut zuhören.
Jesus braucht Menschen, die anderen Menschen einen guten Rat geben.
Jesus braucht Menschen, die anderen Menschen helfen und unterstützen.
Jesus braucht Menschen, die mit anderen Menschen teilen.
Jesus braucht Menschen, die zu den Kranken gehen und ihnen helfen.
Jesus braucht viele Helfer.
Jesus braucht uns alle.

Warum?
Allen Menschen soll es gut ergehen.
Alle Menschen sollen gut leben können.
Kein Mensch soll sich allein fühlen.
Das will Jesus.

Einer allein schafft das nicht.
Selbst Jesus schafft das nicht allein.
Es ist wichtig, dass wir Jesus helfen.

Manchmal sagen Menschen:
Du musst nicht immer helfen.
Du bist dumm, wenn du mit anderen teilst.
Denk an dich!
Die anderen machen es auch so.

Jesus sagt:
Hört nicht auf diese Menschen.
Hört auf mich.

Ihr müsst füreinander da sein.
Ihr müsst füreinander leben.
Ihr müsst einander von Gott erzählen,
in Worten und in Taten.

Niemand darf euch das verbieten.
Niemand darf euch davon abhalten.

Ich brauche euch.
Ich brauche euch dringend.

Wer sonst soll den Menschen helfen?
Wer sonst kann den Menschen helfen?

Jesus sagt sogar:
Ihr seid so wichtig wie ich.

Wer euch unterstützt,
der unterstützt mich.

Wer euch die Türen öffnet,
der öffnet mir die Türen.

Wer euch Gutes tut,
der tut mir Gutes.

  • Lied

„Ich, Du, Wir“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 129, 1+2

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich allein fühlen.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die Hunger und Durst haben.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die krank sind.
Wir bitten für alle Menschen, die keine Zuhause haben.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die das Gefühl haben: Ich werde nicht gebraucht.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die anderen Gutes tun.
(Gott, schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Schau auf sie!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Ich, Du, Wir“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 129, 3+4+5

 

Miteinander Sonntag feiern - Ritual am 12. Sonntag im Jahreskreis, 21. Juni 2020:
Jesus erklärt, dass die Menschen für Gott wichtig sind.

Download »

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


• Lied

„Er hält mein Leben in der Hand“,
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 75


• Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen
Geistes.

Wir beten:
Guter Gott!
Es ist wieder Sonntag
und wir kommen zusammen.
Es ist gut, zur Ruhe zu kommen.
Es ist schön, miteinander zu singen.
Es macht froh, dein Wort zu hören.
Und uns zu erinnern:
Du bist da für uns.
Du hast Zeit für uns.
Du sorgst dich um uns.
Wir bitten dich:
Verbinde uns mit allen Menschen,
die heute den Sonntag feiern.
Verbinde uns mit allen Menschen,
die wir lieb haben.
Verbinde uns mit allen Menschen,
mit denen wir uns schwer tun.
Du bist das Band, das alles zusammenhält.
Dafür danken wir Dir,
durch Christus, unseren Freund und Bruder,
Amen.



• Evangelium (Matthäus 10, 26 - 33)

Einmal sagt Jesus zu seinen Freunden:
Viele Menschen denken, dass sie mächtig sind.
Und dass sie immer Recht haben.
Und alles dürfen.
Dass sie sogar Menschen umbringen dürfen.
Wenn die Menschen eine andere Meinung haben.

Jesus sagt:
Ihr braucht euch vor diesen Leuten nicht zu fürchten.
Diese Leute können in Wirklichkeit nicht alles.
Diese Leute können den Körper umbringen.
Aber diese Menschen können nicht euer Herz umbringen.
Gott kennt euer Herz.
Gott weiß, was in eurem Herzen ist.
Gott sorgt für euch.
Für Gott seid ihr wichtig.
Jesus erzählt ein Beispiel.

Jesus sagt:
Draußen gibt es viele Spatzen.
Die Menschen finden Spatzen langweilig.
Aber Gott findet Spatzen wichtig.
Gott passt auf alle Spatzen auf.
Gott passt sogar auf, wenn die Spatzen fliegen.
Damit kein Spatz beim Fliegen herunterfällt.

Jesus sagt:
Ihr seid viel wichtiger als die Spatzen.
Gott passt auf euch viel mehr auf als auf die Spatzen.
Bei Gott ist alles von euch wichtig.
Bei Gott sind sogar eure Haare wichtig.
Gott hat alle Haare auf eurem Kopf gezählt.

Jesus sagt:
Ihr könnt den Menschen ruhig erzählen,
dass ihr bei Gott wichtig seid.
Und dass Gott auf euch aufpasst.
Miteinander Sonntag feiern
Und dass Gott immer bei euch ist.
Und dass Gott auf euch schaut.
Dann freut sich Gott über euch.


• Lied

„Gottes Liebe ist so wunderbar“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 81.


• Impuls

Wann hast du zum letzten Mal einen Spatzen gesehen?
Eigentlich ist ein Spatz ganz unscheinbar.
Ein Spatz ist wirklich nichts Besonderes.
Er sieht nicht so hübsch aus wie ein Rotkehlchen.
Er ist nicht so kraftvoll wie ein Adler.
Er singt längst nicht so schön wie eine Amsel.
Einen Spatzen kann man leicht übersehen.
Er ist scheinbar gar nicht wichtig.

Manchmal fühlen sich Menschen auch so.
Diese Menschen sagen dann:
Ich sehe nicht so schön aus wie die Helden in den Filmen.
Ich habe nicht so viel Kraft wie die Sportler.
Ich kann nicht so toll reden wie die gescheiten Leute.
Ich verdiene nicht so viel Geld wie die Reichen.
Ich bin gar nichts Besonderes.
Andere können mich leicht übersehen.
Das macht mich traurig.

Aber da ist dieser Jesus.
Jesus sagt heute zu seinen Freunden
etwas Unglaubliches.

Jesus sagt: Gott ist anders als die Menschen.
Gott hört nicht zuerst auf die Lauten.
Gott sieht nicht zuerst auf die tollen Typen.
Gott beachtet nicht zuerst die, die sich immer vordrängeln.

Für Gott sind nicht zuerst die Starken wichtig.
Gott schaut zuerst auf das Herz.
Jesus sagt es heute auch zu dir und zu mir:
Du, du bist für Gott ganz wichtig.
Du bist für Gott etwas Besonderes.
Egal, wie klein du dich fühlst,
bei Gott bist du groß.

Manchmal kann auch das Kleine sehr wirkungsvoll sein.

Es gibt dazu ein Lied:
Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern. (RW Liederbuch Nr. 63)

Wenn wir zusammenstehen und füreinander sorgen.
Wenn wir auf die Kleinen und Unscheinbaren achten,
wenn wir vertrauen, dass auch kleine Schritte zählen,
dann können wir unsere Welt ein bisschen
heller und schöner machen.
Weil wir für Gott so wichtig sind,
dürfen wir auch füreinander wichtig sein.


• Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir beten für alle, die sich unwichtig oder einsam fühlen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
Gott, wir beten für alle, die nicht daran glauben können, dass du da bist.
Wir bitten dich, erhöre uns!
Gott wir beten für alle, die jetzt ihre Arbeit verloren haben.
Wir bitten dich, erhöre uns!
Gott, wir beten für alle, die in ihrem Herzen mutlos sind.
Wir bitten dich, erhöre uns!
Gott, wir beten …. (Wir bitten dich, erhöre uns!)
+ (weitere freie Fürbitten möglich)


• Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


• Lied

„Laudato si“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 67

 

Miteinander Sonntag feiern – Ritual am 11. Sonntag im Jahreskreis, 14. Juni 2020:
Jesus beruft seine Freunde und sendet sie aus.

Download

 

Lied

„Beginne du all meine Tage“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 91

 

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Wir beten:

Guter Gott!

Es ist Sonntag

und wir kommen zusammen.

Wieder beginnt eine neue Woche.

Wir erinnern uns daran:

Du bist da.

Du lädst uns ein, still zu werden.

Du schenkst uns dein gutes Wort.

Du stärkst uns durch deinen Geist.

Das tut uns gut.

Das macht uns froh.

Das hilft uns in unserem Leben.

Das verbindet uns miteinander.

So bitten wir dich:

Komm in unsere Mitte.

Berühre unsere Herzen.

Schenke uns neue Gedanken.

Verbinde uns mit allen nah und fern,

die heute den Sonntag feiern.

Dein Wort baut uns auf.

Dein Wort schickt uns auf den Weg zu den Menschen.

Dafür danken wir Dir,

durch Christus, unseren Freund und Bruder,

Amen.

 

Evangelium  (Matthäus 9,36 – 10,8)

Jeden Tag kommen viele Menschen zu Jesus.

Die Menschen sind müde.

Und traurig.

Und krank.

Die Menschen tun Jesus leid.

 

Jesus kann alleine nicht alle Menschen gesund machen.

Er kann nicht allen Menschen helfen.

Darum sagt Jesus zu seinen Freunden:

Das sind zu viele Menschen.

Wir brauchen viele Leute,

die den Menschen helfen.

Betet zu Gott.

Gott soll euch immer genug Helfer für die Menschen geben.

 

Jesus gibt den 12 besten Freunden eine besondere Kraft.

Mit der besonderen Kraft können die 12 besten Freunde die Menschen

gesund machen.

Die 12 besten Freunde von Jesus heißen:

Simon Petrus.
Andreas.
Jakobus.
Johannes.
Philippus.
Bartholomäus.
Thomas.
Matthäus.
Noch ein Jakobus.
Thaddäus.
Simon.
Judas.

 

Jesus schickt die Freunde in das ganz Land.

Jesus sagt zu den Freunden:

Ihr sollt die Kranken gesund machen.

Auch die psychisch Kranken.

Und ihr sollt die Toten wieder lebendig machen.

Ihr sollt überall von Gott erzählen.

Ihr sollt kein Geld dafür verdienen.

Das habe ich auch nicht gemacht.

  

Lied

„Hände, die schenken“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 69.

 

Impuls

Die Geschichte von Jesus zeigt uns heute:

Jesus hat ein Herz für die Menschen.

Besonders für die Kranken.

Besonders für die Traurigen.

Besonders für die Müden und Einsamen.

Jesus will helfen.

Aber Jesus kann nicht alles alleine machen.

Jesus braucht Helfer und Helferinnen,

Freunde und Freundinnen.

 

Das war damals so.

Und das ist bis heute so.

Jesus sucht auch heute Freunde und Freundinnen,

die mithelfen und für andere da sind.

 

Das ist eine schöne Aufgabe:

Jesus zu helfen, dass es seinen Menschen gut geht.

So hat das zum Beispiel Regens Wagner gemacht.

Regens Wagner war ein Priester.

Er hatte Jesus sehr lieb.

Er hatte die Menschen sehr lieb.

Regens Wagner hatte ein großes Herz.

Besonders für Kinder und Erwachsene,

die eine Behinderung haben.

Regens Wagner hat zusammen mit den Schwestern

Häuser gebaut,

damit die Menschen mit Behinderung ein Zuhause haben,

damit sie lernen und spielen können,

damit sie gepflegt und versorgt werden,

damit sie eine Arbeit haben,

damit sie eine Gemeinschaft finden.

Regens Wagner war ein Helfer und Freund von Jesus.

 

Auch wir können heute Jesus helfen,

damit die Welt schöner, liebevoller und heiler wird.

Mit kleinen Zeichen der Freundschaft.

Mit unserer Aufmerksamkeit für die Schöpfung.

Mit der Zeit, die wir miteinander teilen.

Mit der Rücksicht, die wir aufeinander nehmen.

Mit dem Mut, wenn wir vom Glauben erzählen.

Mit der Zuneigung, die wir einander schenken. 


Wir dürfen Helfer und Helferinnen von Jesus sein.

Das ist eine wichtige Aufgabe.

Diese Aufgabe kann uns glücklich machen.

Diese Aufgabe schenkt uns die Nähe von Gott.

 

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

 

Gott, wir beten für die kranken, die traurigen und die müden Menschen, dass Du bei ihnen bist und ihnen Gutes tust. Wir bitten dich, erhöre uns!

Gott, wir beten für alle, die morgen wieder ihren Alltag beginnen, dass Du ihnen Kraft und Freude schenkst. Wir bitten dich, erhöre uns!

Gott wir beten für uns, dass wir nicht achtlos aneinander vorbeigehen, sondern füreinander da sind und sorgen. Wir bitten dich, erhöre uns!

Gott, wir beten für alle MitarbeiterInnen bei Regens Wagner, dass sie Geduld und Liebe für ihre wichtigen Aufgaben bekommen. Wir bitten dich, erhöre uns!

Gott, wir beten …. (Wir bitten dich, erhöre uns!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot

gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben

unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

Lied

„Gottes guter Segen sei mit euch“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 131.

 

Ritual am Dreifaltigkeitssonntag, 7. Juni 2020:
Gott hat seinen Sohn geschickt. Damit die Menschen glücklich sein können.

Download

  • Lied

„Wir feiern heut ein Fest “ Regens Wagner Liederbuch Nr. 85

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Wir beten:

Gott!

Wir feiern heut ein Fest.

Es ist Sonntag

und wir kommen zusammen.

Wir feiern, dass Du uns liebst.

Wir feiern, dass wir nicht alleine sind.

Wir feiern, dass Du an uns denkst.

Du schenkst uns Zeit,

auszuruhen und einfach da zu sein.

Du sagst zu uns:

Habt keine Angst!

Ich will, dass Ihr froh seid.

So bitten wir dich:

Komm in unsere Mitte.

Schenke uns den Frieden im Herzen.

Bleibe bei uns,

wenn die neue Woche beginnt.

Dein Wort baut uns auf!

Dafür danken wir Dir,

durch Christus, unseren Freund und Bruder,

Amen.

 

 

  • Evangelium: Johannes 3, 16-18

 

Gott hat die Menschen sehr, sehr lieb.

Gott möchte, dass alle Menschen glücklich sind.

Die Menschen sollen ganz glücklich sein.

Die Menschen sollen richtig glücklich sein.

Die Menschen können nur bei Gott ganz glücklich sein.

Weil die Menschen nur bei Gott richtig leben können.

 

Damit die Menschen richtig leben können,

hat Gott seinen Sohn zu den Menschen geschickt.

Jesus ist der Sohn von Gott.

Jesus soll den Menschen von Gott erzählen.

Jesus soll zeigen, wie lieb Gott die Menschen hat.

Wenn die Menschen an Jesus glauben,

werden die Menschen froh.

Und glücklich.

 

  • Lied

„Lasst uns miteinander“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 90.

 

  • Impuls

Eine Geschichte erzählt:

Herr Wohllieb ist ein freundlicher älterer Herr.

Eines Tages fragt er seine Nachbarin Sophie:

„Ich frage mich,

ob es wohl mehr glückliche

oder mehr unglückliche Menschen gibt.“

Sophie sagt: „Und, was denken Sie?“

„Ich denke“ sagt er,

„es gibt mehr glückliche Menschen.

Sie wissen es bloß nicht.

Ich zum Beispiel bin glücklich

bei einer Tasse Kaffee mit süßer Sahne.

Heute früh habe ich einer Amsel zugehört.

Was für wunderschönes Gezwitscher!

Und dann habe ich den Frühling gerochen

und im Garten die vollen Rosenblüten entdeckt,

dabei ist mir aufgefallen,

wie die Schmetterlinge zart und leicht herumflattern.

Da war ich richtig glücklich.“

 

Da nickt Sophie und sagt:

„Aber das ist nichts Besonderes, oder? Das gibt es doch jeden Tag.“

„Eben“, sagt Herr Wohllieb.

„Das ist es ja! Das Glück kommt uns so alltäglich und normal vor,

wir sehen es gar nicht mehr. Wir vergessen,

es wahrzunehmen. So wie wir vergessen,

über das Blau des Himmels zu staunen.“

Und Herr Wohllieb meint das genau so,

wie er es sagt.

(Geschichte nach einer Idee von Susanne Niemeyer)

 

Menschen wollen glücklich sein.

Aber was macht uns eigentlich glücklich?

Oft sind es gar nicht die großen Dinge.

Oft sind es Kleinigkeiten.

Was macht dich glücklich?

Der Geschmack von frischen Erdbeeren
Ein Sonnenbad am See
Pizza und Pommes
Eine Ansichtskarte aus dem Urlaub
Ein Gutschein für ein tolles Konzert
Ein gemeinsamer Ausflug
Ein guter Freund
Besuch bei der Familie
Zeit für mich allein

 

Jesus weiß es:

Wir wollen glücklich sein.

Jesus versteht uns.

Nicht nur unser Leib will glücklich sein.

Auch die ganze Seele und der Geist.

Wenn wir richtig tief glücklich sind,

dann wird es uns warm ums Herz.

Dann findet unsere Seele ein Zuhause.

Dann fühlen wir uns geborgen und beschützt.

Dann fühlen wir uns frei und lebendig.

Dann haben wir keine Angst.

Dann vertrauen wir, dass Gott da ist.

 

Jesus kennt uns Menschen.

Jesus ist voller Sehnsucht,

dass es seinen Menschen gut geht.

Ohne Gott fehlt etwas Wichtiges.

Mit Gott können wir ganz und gar glücklich sein.

Weil Gott uns kennt.

Weil Gott uns liebt.

Weil Gott weiß, was wir brauchen.

Weil Gott uns durch die Schwierigkeiten des Lebens begleitet.

Weil Gott uns bis zum Ende trägt.

 

Dafür dürfen wir danke sagen.

Daran dürfen wir uns immer wieder erinnern.

Darüber dürfen wir staunen.

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

 

Gott, wir bitten für glückliche Momente in unserem Leben, damit unsere Seele aufatmen kann. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die unglücklich sind und leiden, weil sie sich nicht verstanden fühlen. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die über nichts mehr staunen oder sich freuen können. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich schwer tun mit dem Glauben und dem Vertrauen. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten für die, die nicht dankbar sein können und ein hartes Herz haben. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten für alle Verstorbenen, die sich das ewige Leben wünschen. (Sei du unser Glück!)

Gott, wir bitten …. (Sei du unser Glück!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot

gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben

unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Du, Herr, gabst uns dein festes Wort“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 55.

Oder ein Segensgebet
 

Miteinander Pfingsten feiern!

Download Ritual Pfingstsonntag (pdf) »

Download Ritual Pfingstmontag (pdf)»

 

Ritual am Pfingstmontag, 1. Juni 2020:
Jesus erklärt, wie der Heilige Geist seinen Freunden hilft.

 Download 

  • Lied

„Unser Leben sei ein Fest “ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 53

 

  • Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

Wir beten:

Gott!

Heute ist der Montag nach Pfingsten.

Wir haben heute noch einen Tag frei.

Wir müssen noch nicht zur Arbeit.

Wir freuen uns.

Wir danken dir.

Aber wir spüren auch:

Das Osterfest geht zu Ende.

Jetzt beginnt wieder der Alltag.

Ein Fest feiern, das ist schön.

Tag für Tag den Alltag gestalten, das ist schwer.

Wir bitten dich:

Begleite uns.

Schenke uns deinen Heiligen Geist.

Dein Heiliger Geist soll uns helfen den Alltag zu gestalten.

Dein Heiliger Geist soll uns an Jesus und an seine Auferstehung erinnern.

Dann wird unser Leben ein Fest.

Dann ist Jesu Geist in unseren Gedanken und Worten.

Dann ist Jesu Geist in unseren Werken.

Amen.

 

  • Evangelium: Johannes 15,26 - 16,3.12-15

 

 

Jesus sagt zu seinen Freunden:

Wenn ich bei meinem Vater im Himmel bin,
kommt für euch eine schwere Zeit.
Viele Leute jagen euch weg.
Weil ihr zu mir gehört.
Einige Leute wollen mit euch nichts zu tun haben.
Weil ihr zu mir gehört.
Die Leute denken, Gott will das so.
Die Leute wissen nicht, dass Gott ein guter Vater ist.
 
Gott sorgt für euch.
Gott ist immer bei euch.
Gott gibt euch Kraft.
Gott schickt euch den Heiligen Geist.
Durch den Heiligen Geist spürt ihr, dass ich bei euch bin.
Der Heilige Geist erinnert euch an alles, was ich gesagt habe.
Der Heilige Geist erklärt euch alles, was Gott euch sagen will.
Der Heilige Geist erklärt alles, was ihr jetzt noch nicht verstehen könnt.
Dann könnt ihr von meinem guten Vater im Himmel erzählen.
Dann glauben die Leute, dass Gott ein guter Vater ist.

 

 

  • Lied

„Hal-le-lu-hal-le-lu-ja, …“ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 103.

 

  • Impuls

 

Jesus hat eine klare Meinung.

Jesus sagt, was er denkt.

Jesus sagt, was Gott denkt.

Jesus sagt, was Gott gefällt.

Jesus sagt auch, was Gott nicht gefällt.

Jesus ist klar.

 

Das gefällt nicht allen Menschen.

Manche Menschen tun sich schwer,

wenn jemand klipp und klar von Gott erzählt.

Deshalb sind manche Menschen böse auf Jesus.

 

Aber Jesus sagt nichts Falsches.

Jesus sagt nur all das, was er von Gott weiß:

Armen Menschen muss man helfen.

Schwache Menschen muss man aufbauen und stark machen.

Durstigen Menschen muss man etwas zum Trinken geben.

Mit hungrigen Menschen muss man sein Essen teilen.

Kranke Menschen darf man nicht allein lassen.

Traurige Menschen muss man trösten.

Man muss Menschen so behandeln, wie man selber behandelt werden möchte.

Das ist gut!

Das ist richtig und das ist wichtig!

 

Trotzdem sind manche Menschen böse auf Jesus.

Die Worte von Jesus zeigen, dass sie nicht gut zu den Armen sind.

Die Worte von Jesus zeigen:

Die Menschen müssen anders leben.

Die Menschen müssen sich ändern.

 

Die Jünger von Jesus erzählen auch von Gott.

Die Jünger von Jesus erzählen den Menschen alles, was Jesus ihnen gelehrt hat.

Die Jünger von Jesus erzählen klar und deutlich, was Jesus ihnen gelehrt hat.

 

Jetzt geht es den Jüngern, wie es Jesus ergangen ist.

Manche Menschen sind böse auf die Jünger.

Manche Menschen wollen, dass die Jünger schweigen.

Manche Menschen jagen die Jünger davon.

Manche Menschen drohen den Jüngern.

 

Jetzt erinnern sich die Jünger an ein Wort.

Jesus hat das Wort zu ihnen gesagt.

 

Habt keine Angst!

Wenn all das passiert, denkt an mich!

Vergesst nicht:

Gott sorgt für euch.
Gott schickt euch den Heiligen Geist.
Durch den Heiligen Geist spürt ihr, dass ich bei euch bin.
Der Heilige Geist erinnert euch an alles, was ich gesagt habe.
Der Heilige Geist erklärt euch alles, was Gott euch sagen will.
Der Heilige Geist erklärt alles, was ihr jetzt noch nicht verstehen könnt.
Dann könnt ihr weiter von meinem guten Vater im Himmel erzählen.

Dann könnt ihr weiter all das tun, was Gott für richtig hält.

Dann könnt ihr gut sein und den Menschen Liebe schenken.
Dann spüren alle Menschen:

Ihr seid Freundinnen und Freunde von Gott!

 

Nach dem Osterfest kommt für uns jetzt der Alltag.

Jetzt dürfen auch wir nicht vergessen, was Jesus uns gesagt hat.

Jetzt brauchen auch wir den Heiligen Geist.

Jetzt wollen auch wir miteinander leben, was Gott für gut und richtig hält.

Jetzt sind wir die Freundinnen und Freunde von Gott!

 

  • Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

Gott, wir bitten für alle Menschen, denen es heute nicht gut geht. (Schau auf sie!)

 

Gott, wir bitten für alle Menschen, die morgen wieder zur Arbeit gehen. (Schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die in einem Land leben, in dem es Krieg gibt. (Schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die Hunger und Durst haben. (Schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die krank sind. (Schau auf sie!)

Gott, wir bitten für alle Menschen, die jetzt ein wenig Urlaub haben. (Schau auf sie!)

Gott, wir bitten …. (Schau auf sie!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

  • Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot

gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben

unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

  • Lied

„Du bist immer da“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 136.

 

 

Ritual für Pfingstsonntag,  31. Mai 2020:
Jesus haucht seine Freunde an, damit seine Freunde die Kraft von Gott bekommen.

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die
Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund
Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches
Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

• Lied

„Die Sache Jesu braucht Begeisterte“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 51, 1-3

 
• Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute feiern wir das Fest des Heiligen Geistes.
Der Heilige Geist ist die Kraft,
die in Jesus steckt.
Der Heilige Geist belebt und erfrischt.
Der Heilige Geist schenkt uns neue Ideen.
Der Heilige Geist bewegt uns, Gutes zu tun.
Der Heilige Geist erfüllt uns mit Freude und Hoffnung.
Diese Kraft schenkt Jesus auch uns.
Wir freuen uns.
Wir danken dir.

Und wir bitten dich:
Gib uns Begeisterung und Mut,
deine Freunde zu sein.
Gib uns Begeisterung und Mut,
deinen Frieden an andere weiterzugeben.

Bleibe bei uns an diesem Festtag
und an allen Tagen, für immer.
Darum bitten wir dich
durch Jesus, unseren Freund und Bruder,
Amen.

 

• Evangelium: Johannes 20, 19-23


Jesus ist von den Toten auferstanden.
Aber seine Freunde können immer noch nicht richtig glauben,
dass Jesus lebt.
Acht Tage nach Ostern sind die Freunde von Jesus zusammen.
Die Freunde haben immer noch Angst.
Weil die Soldaten und Politiker Jesus umgebracht haben.
Die Freunde schließen alle Türen ab.
Plötzlich kommt Jesus.
Jesus stellt sich mitten unter seine Freunde.
Jesus sagt zu seinen Freunden:
Friede soll mit euch sein.
Dann zeigt Jesus den Freunden seine Hände.
Und Jesus zeigt seine Herz-Seite.
Die Freunde können die Verletzungen von der Kreuzigung sehen.
Da freuen sich die Freunde.
Weil es Jesus wirklich ist.
Jesus sagt noch einmal:
Friede soll mit euch sein.
Mein Vater hat mich zu den Menschen geschickt.
Damit ich den Menschen von Gott erzähle.
Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen.
Wie das mein Vater bei mir gemacht hat.
Jesus haucht die Freunde an.
Dazu sagt Jesus:
Das ist der Atem von Gott.
Miteinander Sonntag feiern
Das ist die Kraft von Gott.
Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist.
Ihr bekommt den Heiligen Geist.
Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben.
Bringt Frieden zu den Menschen.

 

• Lied

„Die Sache Jesu braucht Begeisterte“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 51, 4-5.

 

• Impuls

Seit vielen Wochen ist unser Leben ganz anders geworden.
Das liegt an dem Virus Corona.
Vieles, was früher normal war, hat sich sehr verändert.
Wir dürfen uns nicht die Hand geben.
Wir sollen Abstand halten.
Wir müssen unseren Mund und die Nase bedecken.
Wir dürfen nicht in die Werkstatt gehen.
Wir sollen keine großen Feste feiern.
Das tut weh.
Das liegt an Corona.


Es ist doch komisch.
Wir können das Virus Corona nicht wahrnehmen.
Wir können Corona nicht sehen.
Wir können Corona nicht hören.
Wir können Corona nicht riechen.
Wir können Corona nicht anfassen.
Und trotzdem hat es die ganze Welt verändert.
Wir spüren die Auswirkungen von Corona auf alle Menschen.


So ähnlich ist es mit dem Heiligen Geist.
Wir können ihn nicht sehen.
Wir können ihn nicht hören.
Wir können ihn nicht riechen.
Wir können ihn nicht anfassen.
Und trotzdem verändert der Heilige Geist die Welt.
Der Heilige Geist ist eine starke Kraft.
Jesus schenkt uns, seinen Freunden, diese Kraft.
Diese Kraft spüren wir an den Auswirkungen auf die Menschen.
Es sind gute Wirkungen, die Jesus für unser Leben will.

Der Heilige Geist ist da,
wenn Menschen sich wieder versöhnen nach einem Streit,
wenn Menschen nach langer Trauer sich wieder freuen können,
wenn Menschen füreinander sorgen,
wenn Menschen gute Gedanken haben und sie auch sagen,
wenn Menschen besonders auf die Schöpfung achtgeben,
wenn Menschen füreinander beten.
Wir können den Heiligen Geist nicht sehen.
Aber wir dürfen ihn spüren.


Jesus sagt zweimal zu seinen Freunden:
Der Friede soll mit euch sein.
Der Friede ist Jesus ganz besonders wichtig.
Wo Frieden ist,
da ist das Leben schön.
Wo Frieden ist,
da dürfen wir vertrauen.
Wo Frieden ist,
da wird unser Herz ganz froh.
Wir dürfen danke sagen:
Für den Heiligen Geist
und für den Frieden, der bei uns beginnt.

 

• Fürbitten


Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
Gott, wir bitten für alle Menschen, die heute Pfingsten feiern und die Kraft des Heiligen
Geistes erbitten. (Komm Heiliger Geist!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die sich einsetzen für den Frieden in der Welt.
(Komm Heiliger Geist!)
Miteinander Sonntag feiern
Gott, wir bitten für alle Menschen, die ohne Halt und Sicherheit leben müssen. (Komm
Heiliger Geist!)
Gott, wir bitten für alle Menschen, die unter Corona und den Folgen leiden. (Komm
Heiliger Geist!)
Gott, wir bitten für uns, in unseren Gruppen und Teams, um Frieden und Freundlichkeit.
(Komm Heiliger Geist!)
Gott, wir bitten für alle Verstorbenen, die sich das ewige Leben wünschen. (Komm Heiliger
Geist!)
Gott, wir bitten …. (Komm Heiliger Geist!)


+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

• Vater unser


Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


• Lied

„Du, Herr, gabst uns dein festes Wort“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 55

 

 

Ritual am 7. Sonntag der Osterzeit, 24. Mai 2020: Jesus betet für alle Menschen zu Gott

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonn- und Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

 

Lied

"Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen
sind “, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 88

 

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Heute ist Sonntag.
Der Sonntag ist dein Geschenk an uns.
Am Sonntag haben wir frei.
Am Sonntag sind wir frei.
Wir müssen nicht zur Arbeit.
Wir müssen nichts tun.
Wir können selber bestimmen, wie wir den Tag gestalten.
Wir können aufatmen.
Wir können ruhen und Kraft sammeln.
Wir können spielen und Spaß haben.
Wir können genießen und uns an vielen Dingen erfreuen.
Am Sonntag spüren wir:
Du, Gott, hast uns lieb.
Du, Gott, willst, dass es uns gut geht.
Du, Gott, freust dich mit uns am Leben.
Danke, Gott!
Amen.


Evangelium (Johannes 17,1-11a)


Jesus betet zu seinem Vater im Himmel.
Jesus sagt:
Vater.
Jetzt ist es soweit.
Jetzt gehe ich zu dir.
Vater.
Ich habe hier auf der Erde alles zu Ende gemacht.
Hier auf der Erde habe ich alles getan, was du mir gesagt hast.
Vater.
Du hast die Menschen lieb.
Darum hast du mich zu den Menschen geschickt:
Damit ich ihnen alles von dir erzähle.
Jetzt bin ich fertig.
Die Menschen haben gut zugehört.
Die Menschen haben ihre Herzen für dein Wort auf gemacht.
Die Menschen haben gemerkt, dass ich wirklich von dir komme.
Dass du mich wirklich geschickt hast.
Vater.
Jetzt gehe ich zu dir zurück.
Dann bin ich nicht mehr auf der Erde.
Weil ich bei dir bin.
Aber die Menschen sind noch auf der Erde.
Die Menschen sind noch in der Welt.
Aber du bist bei ihnen.
Beschütze die Menschen.

 

Lied


„Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja, preiset den Herrn “, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 47.



Impuls


Manchmal ist unser Herz schwer.
Wir denken an Menschen, die wir gern haben.
Wir machen uns Sorgen:
Wie geht es ihnen wohl?
Was fehlt ihnen?
Was könnten sie brauchen?
Wenn die Menschen in unserer Nähe wohnen und leben,
dann ist es leicht.

Wir können zu ihnen gehen.
Wir können bei ihnen sein.
Wir können sie fragen.
Wir können mit ihnen sprechen.
Wir können für sie da sein.

Wenn die Menschen weiter weg wohnen und leben,
dann ist es viel schwerer.
Wir können an sie denken, aber wir können nicht bei ihnen sein.
Wir können mit ihnen fühlen und uns in ihre Situation hineindenken,
aber wir können sie nicht fragen und nicht mit ihnen sprechen.

Jesus geht es heute auch nicht so gut.
Jesus ist traurig.
Jesus macht sich Gedanken.
Jesus weiß:
Meine Zeit ist da.
Ich gehe wieder heim zum Vater.
Ich habe auf der Erde alles getan, was für mich zu tun war.
Mein Auftrag ist erfüllt.

Jesus denkt nach:
Wenn ich gehe, dann lasse ich all die vielen Menschen zurück.
Die Menschen sind mir ans Herz gewachsen.
Die Menschen habe ich lieb gewonnen.
Mein Herz ist schwer.

Aber beides geht nicht:
Heimgehen zum Vater.
Dableiben bei den Menschen.
Das geht nicht.
Das zerreißt mein Herz.
Das tut weh.
Was kann ich tun?

Da hat Jesus einen guten Gedanken:
Ich bete einfach.
Ich bete für die Menschen.
Ich lege alle Menschen Gott ans Herz.
Gott hat ein großes Herz.
Alle Menschen haben Platz in Gottes großem Herzen.
Gott liebt die Menschen.
Gott sorgt sich um die Menschen.
Gott beschützt die Menschen.

Jetzt ist das Herz von Jesus leicht.
Jetzt ist Jesus frei.
Jetzt kann Jesus gut gehen.
Für alle Menschen ist gut gesorgt.

Auch wir können beten.
Auch wir können Gott all die Menschen anvertrauen, die uns am Herzen liegen.
Wir können beten:
Gott, denk an sie!
Gott, lass sie nicht allein!
Gott, lass sie spüren, dass Du sie liebst.
Gott, lass sie spüren, dass ich sie gern habe.
Und plötzlich ist unser Herz ganz ruhig.

 

 

Fürbitten

 

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

+ Gott, wir vertrauen dir heute alle Menschen an.
Ganz besonders denken wir an unsere Angehörigen. (Denk an sie!)
Ganz besonders denken wir an unsre Freundinnen und Freunde. (Denk an sie!)
Ganz besonders denken wir an Menschen, die uns in dieser Woche begegnet sind. (Denk an sie!)
Ganz besonders denken wir an die Menschen, die krank sind und die es schwer haben. (Denk an sie!)
Wir denken auch an die Menschen, an die heute vielleicht niemand denkt (Denk an sie!)

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 


Lied

„Vom Anfang bis zum Ende“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 130

 

Ritual an Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020

Jesus geht zu seinem Vater in den Himmel

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

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Lied

„Gottes Liebe ist so wunderbar“
Regens Wagner-Liederbuch Nr.81

 

 

Gebet


Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Wir sind zusammen vor dir.
Mitten unter der Woche.
Aber heute ist ein besonderer Tag.
Jesus geht zu seinem Vater.
Jesus steigt in den Himmel.
Jesus zeigt, dass er dir, Gott, besonders nahe ist.
Es ist gut, an dich zu denken.
Es ist schön, von dir zu hören.
Es ist gut, miteinander zu beten.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Heiligen Geist.
Sei in unserer Mitte.
Berühre unsere Herzen.
Mache neu unsere Gedanken,
schenke uns Freude und Frieden.
Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn.
Amen.


Evangelium Matthäus 28, 16-20

Jesus sagt seinen Freunden,
dass sie die anderen Menschen taufen sollen

Jesus zeigt seinen Freunden,
dass er lebt.
Und dass er immer bei ihnen bleibt.
Auch wenn Jesus bei seinem Vater im Himmel ist.
Dafür will Jesus seine Freunde auf dem Berg treffen.

Die Freunde gehen auf den Berg.
Als sie Jesus sehen, freuen sie sich.
Die Freunde fallen vor Jesus nieder.
Einige Freunde aber denken:
Ist das wirklich Jesus?
Ist er wirklich auferstanden?

Jesus sagt zu den Freunden:
Ich gehe jetzt zu meinem Vater im Himmel.
Dann kann ich für euch noch mehr tun,
als vorher.
Ihr sollt allen Menschen von mir erzählen.
Alle Menschen sollen wissen.
dass ich sie lieb habe.
Alle Menschen sollen wissen,
dass ich für sie da bin.
Alle Menschen sollen hören,
was ich erzählt habe.
Alle Menschen sollen so leben,
wie ich es vorgemacht habe.

Darum sollt ihr alle Menschen taufen.
Taufen heißt:
Die Menschen in Wasser tauchen.
Und dabei beten.
Ihr sollt die Menschen taufen
im Namen von Gott:
Im Namen des Vaters.
Und im Namen des Sohnes.
Und im Namen des Heiligen Geistes.
Ich bin alle Tage bei euch.
Bis zum Ende der Welt.
Darauf könnt ihr euch verlassen.


Lied

„Die Sonne hoch am Himmelszelt“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 80

 

Impuls

Manchmal sagen Menschen:
„Ich fühle mich wie im Himmel.“
Sie meinen damit:
Mir geht es total gut.
Ich bin richtig glücklich.
Mir fehlt überhaupt gar nichts.
Ich habe liebe Freunde.
Ich habe keine Schmerzen.
Ich habe gutes Essen.
Ich habe Abwechslung und Freizeit.
Ich freue mich riesig.
Dieses schöne Gefühl soll nie wieder weggehen.
Das Leben ist himmlisch.

Jesus erzählt heute auch vom Himmel.
Im Himmel wohnt Gott, sein Vater.
Jesus fühlt sich wie im Himmel,
wenn er bei seinem Vater geborgen ist.
Jesus ist glücklich.
Jesus muss nicht mehr leiden.
Jesus darf leben und sich freuen.

So einen Himmel möchte Jesus auch für uns.
Deshalb sagt er zu seinen Freunden:
Wenn ich bei meinem Vater bin,
kann ich euch noch besser helfen.

Jesus sagt auch zu mir:
Du, hab keine Angst,
es gibt auch den Himmel für dich.
Wenn du nicht weiter weißt.
Wenn der Alltag langweilig ist.
Wenn das Leben schwer ist.
Wenn du dich mit anderen streitest.
Wenn es in deinem Herzen eng wird.
Gott will für dich da sein.
Gott schenkt dir Kraft und Freude.
Gott stärkt dir den Rücken.

Jesus erinnert uns an den Himmel.
Der Himmel öffnet meine Augen
und schenkt mir ein weites Herz.
Ich darf aufatmen.
Der Himmel fängt heute schon an.
Wenn Menschen wieder vertrauen.
Wenn der Alltag wieder bunt wird.
Wenn jemand sagt: ich mag dich.
Wenn Menschen beginnen, auf Jesus zu hören.
Wenn Menschen glauben und Gutes tun.

Jesus hat uns den Heiligen Geist versprochen.
Jesus lässt uns nicht allein.
Der Himmel beginnt im eigenen Herzen.
Das dürfen wir heute feiern.
Das verbindet uns mit allen Menschen,
die glauben und vertrauen.

 

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, schenke uns deine Freude!
Wir beten für die Menschen, die heute unterwegs sind und Ausflüge machen.
Wir beten für die Menschen, die traurig sind und keine Freude spüren.
Wir beten für die Menschen, die heute arbeiten und keine freie Zeit haben.
Wir beten für die Menschen, die nicht an den Himmel glauben können.
Wir beten für die Menschen, die krank sind und Hilfe brauchen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Lied

„Geh unter der Gnade“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 134

 

Ritual am 6. Sonntag der Osterzeit, 17. Mai 2020
Jesus verspricht den Heiligen Geist

 

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells/ Anja Janik, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonn- und Feiertage im Lesejahr C © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

Download (PDF, 0,5 MB)

 

Lied

„Du bist da, wo Menschen leben“ Regens Wagner Liederbuch Nr.102

 

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Ich denke gern an dich.
Ich denke gern an deine Worte.
Ich denke gern an deine Taten.
Du schenkst uns gute Worte.
Du bist bei uns und stehst uns bei.
Auch in schwierigen Zeiten bist du da.
Auch in Gefahren lässt du uns nicht allein.
Heute ist Sonntag.
Es ist schön an dich zu denken.
Es ist schön von dir zu hören.
Es ist schön dich zu spüren.
Wir bitten:
Schenke uns Frieden.
Bleibe bei uns.
Amen.

 

Evangelium Johannes 14,23-29

Jesus verspricht den Heiligen Geist.

Einmal sagt Jesus zu seinen Freunden:
Ich bin nur noch kurze Zeit bei euch.
Deshalb sage ich euch noch einige wichtige Sachen:

Viele Menschen haben mich lieb.
Diese Menschen hören auf das, was ich erzähle.
Gott selber hat diese Menschen auch lieb.
Gott und ich werden immer bei diesen Menschen sein.

Ich habe euch schon viel von Gott erzählt.
Vieles ist schwer zu verstehen.
Einiges vergesst ihr wieder.

Darum sendet Gott den Heiligen Geist zu euch.
Der Heilige Geist hilft euch zu verstehen,
was ich von Gott erzählt habe.

Der Heilige Geist erinnert euch an alles,
was ich von Gott erzählt habe.

Dann habt ihr Frieden in eurem Herzen.
Ihr könnt in eurem Herzen immer beruhigt sein.
Weil ich immer in eurem Herzen bleiben werde.

Und wenn ich zu Gott zurückgehe:
Ich bleibe immer bei euch.

 

Lied

„Du bist da wo Menschen leben“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 102, 4. Strophe („Halleluja, Halleluja, …“).

 

Impuls

Hast du das schon gehört?
Hast du das schon gesehen?

So fragen wir einander, wenn wir etwas Neues oder etwas ganz Wichtiges gehört und gesehen haben.

Wir Menschen hören viel.
Wir Menschen sehen viel.

Manchmal hören wir zu viel.
Manchmal sehen wir zu viel.

Ich will nichts mehr hören!
Ich will nichts mehr sehen!
Ich hab genug!
Ich kann nicht mehr!

Es ist nicht leicht alles zu hören.
Es ist nicht leicht alles zu sehen.

Wir hören Menschen, die weinen.
Wir sehen Menschen, die traurig sind.

Wir hören Menschen, die schreien.
Wir sehen Menschen, die Hunger haben und Durst.

Wir hören Menschen, die klagen und protestieren.
Wir sehen Menschen, die leiden, weil Krieg ist, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Manche Dinge, die wir hören und sehen, verstehen wir nicht:

Auf der Welt gibt es so viel Reichtum und Geld und doch sind so viele Menschen so arm.
Auf der Welt gibt es so viel Getreide und Früchte und doch haben so viele Menschen Hunger.
Auf der Welt sehnen sich so viele Menschen nach Frieden und Gemeinschaft und doch gibt es immer wieder Krieg und Streit.
Wir Menschen haben nur diese eine Erde und doch gehen wir mit unserer Erde
und ihren Schätzen – dem Wasser, dem Boden, der Luft, der Umwelt – nicht gut um.

Heute verspricht uns Jesus Hilfe.
Jesus sagt:
Gott sendet den Heiligen Geist zu euch.
Der Heilige Geist hilft euch zu verstehen.

Der Heilige Geist erinnert euch an alles,
was ich von Gott erzählt habe.

Dann könnt ihr vieles besser begreifen.
Dann habt ihr Frieden in eurem Herzen.
Dann versteht ihr, wie Gott denkt.
Dann versteht ihr, was Gott sich von euch wünscht.
Dann versteht ihr, was ihr tun könnt, damit alle Menschen gut leben können.

Ja!
Wir Menschen brauchen Gottes Geist.

Ja!
Komm Geist von Gott!
Hilf uns verstehen.
Das Leben. Die Liebe. Die Menschen. Mich selber. Dich unseren Gott.

Ja!
Komm Geist von Gott!
Hilf uns verstehen.
Was tut gut? Was schadet? Was hilft? Was heilt?

Ja!
Komm Geist von Gott!
Öffne unsere Ohren, unsere Augen und unser Herz.
Wir wollen hören, sehen und gut handeln.

 

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir. Sende uns deinen Geist
Sende deinen Geist zu allen Menschen, die krank sind.
Sende deinen Geist zu allen Menschen, die viele Fragen haben und vieles nicht verstehen.
Sende deinen Geist zu allen Menschen, die nicht wissen, was sie tun sollen.
Sende deinen Geist zu allen Menschen, die nach dir, Gott, suchen und fragen
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Lied

„Unser Leben sei ein Fest“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 53

 

 

 

Ritual am 5. Sonntag der Osterzeit, 11. Mai 2020:
Jesus ist genauso wie Gott, der Vater im Himmel

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

Lied 

„Lasst uns miteinander“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 89


Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Eine neue Woche beginnt.
Wir sind dankbar, dass wir zusammen sind.
An jedem Sonntag dürfen wir feiern.
Wir erinnern uns daran,
dass Du da bist.
Wir wissen noch nicht,
was die neue Woche bringt:
Schönes oder Schweres,
Erfolge oder Probleme.
Aber wir vertrauen:
Du, Gott, bist immer für uns da,
ganz egal, was uns begegnet.
Das ist gut. Das macht uns Mut.
Wir bitten dich:
Sprich uns an mit deinem Wort.
Mach unser Herz hell und weit.
Öffne unsere Augen, damit wir im Glauben wachsen.
Darum bitten wir,
heute und für immer. Amen.


Evangelium (Johannes 14,1-12)

Einmal sagt Jesus zu seinen Freunden:
Im Haus von meinem Vater gibt es
viele Wohnungen.
Ich gehe zu meinem Vater im Himmel.
Ich bereite für euch eine Wohnung vor.
Wenn alles fertig vorbereitet ist,
komme ich wieder.
Ich hole euch ab.
Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater.

Das Ganze dauert etwas.
Aber wenn ich fertig bin,
hole ich euch ab.
Bleibt ganz ruhig in eurem Herzen.
Was ich versprochen habe, das halte ich.
Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin.
Den Weg dahin kennt ihr schon.

Thomas, ein Freund von Jesus, sagt:
Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst.
Darum wissen wir auch den Weg nicht.

Jesus sagt zu Thomas:
Ich bin selber die Wahrheit.
Und ich bin selber das Leben.
Und ich bin selber der Weg.

Das bedeutet:
Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen,
wenn ihr bei mir bleibt.
Weil ich der Weg bin.
Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut.
Ich bin genauso wie der Vater im Himmel.
Wenn ihr mich seht, dann seht ihr den Vater im Himmel.
Das sollt ihr glauben.

Jesus sagt feierlich:
Amen. Amen.
Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun,
was ich getan habe.
Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen.
Dann könnt ihr tun, was ich getan habe.
Weil ich dafür sorgen werde.
Weil ich zum Vater gehe.
Und weil ich immer für euch da bin.
Genau wie mein Vater.


Lied

„Gottes Liebe ist so wunderbar“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 81 
  
 
Impuls
 

Jesus sagt zu seinen Freunden:
Bald werde ich nicht mehr da sein.
Bald könnt ihr mich nicht mehr so sehen und anfassen, wie jetzt.
Das macht die Freunde traurig.
Aber Jesus verspricht ihnen etwas:
Ich bereite für euch eine Wohnung bei Gott.
Dort werden wir für immer zusammen sein.

Wohnungen sind wichtig.
Zurzeit spüren wir das ganz besonders.
Wir verbringen jetzt viel Zeit in unseren Wohnungen.
Es ist wichtig, dass wir uns dort wohl fühlen.

Eine Wohnung, ein Zimmer ist mein eigenes Reich.
Ich kann das Zimmer einrichten,
wie es mir gefällt.
Ich habe dort meine persönlichen Sachen.
Ich habe meine Möbel und mein Bett.
Ich hänge Bilder an die Wand, die mir gefallen.
Ich höre meine Lieblingsmusik.
Ich fühle mich zuhause und geborgen.
Niemand darf mich aus meiner Wohnung,
aus meinem Zimmer vertreiben.

Es gibt heute viele Menschen,
die keine Wohnung und kein Zimmer haben:
Menschen, die auf der Straße leben.
Menschen, die die teure Miete nicht bezahlen können.
Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.
Diese Menschen wissen nicht,
wo sie zuhause sind.
Sie fühlen sich fremd.
Sie haben kein eigenes Bett.
Sie haben nur ganz wenige persönliche Dinge.
Das ist schwer. Das ist zum Weinen.

Jesus will uns trösten. Jesus sagt:
Ich bereite auch für dich eine Wohnung.
In dieser Wohnung bist du ganz nahe bei Gott, der dich liebt.
In dieser Wohnung darfst du dich immer willkommen fühlen.
Diese Wohnung passt zu dir. Du musst sie nie wieder verlassen.
Hab Mut! Du wohnst bei mir und ich wohne bei dir.
Dann sind wir beieinander zuhause.
Das macht uns stark.

Jesus bereitet mir eine Wohnung.
Darauf darf ich heute schon vertrauen.
Darauf darf ich mich heute schon freuen.


Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

 + Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die keine Wohnung und kein Zuhause haben.
Wir beten für alle Menschen, die sich die Miete nicht mehr leisten können.
Wir beten für alle Menschen, die andere bei sich aufnehmen und für sie wie eine Wohnung sind.
Wir beten für alle Mütter und mütterlichen Menschen, die für andere da sind.
Wir bitten dich, erhöre uns!

+ (weitere freie Fürbitten möglich)


Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


Lied

„Gib uns Frieden jeden Tag“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 121 (singen oder Text beten) 
 
 

 

Ritual am 4. Sonntag der Osterzeit, 3. Mai 2020:
Jesus erzählt von Schafen und einem Schaf-Stall

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

Lied 

„Du bist immer da“ Regens Wagner Liederbuch Nr.136


Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Ich freue mich.
Du bist da.
Du lässt mich nicht allein.
Du sorgst für mich.
Du lässt mich nicht im Stich.
Wir bitten:
Zur Zeit ist vieles anders.
Wir haben Sorgen.
Wir haben Ängste.
Begleite uns in diesen Tagen.
Führe alle Menschen dieser Welt zu einem guten Leben.
Amen.


Evangelium (Johannes 10,1-10)

 
Jesus erzählt immer wieder von Gott.
Und dass Jesus selber von Gott kommt.
Und dass Jesus nur Gutes für die Menschen tun will.
Jesus erzählt dafür ein Beispiel.
Das Beispiel geht so:
 
Schafe haben einen Stall.
Das ist der Schaf-Stall.
Der Schaf-Stall hat eine Tür.
Die Schafe gehen durch die Tür in den Schaf-Stall.
 
Der Mann, der auf die Schafe aufpasst, ist der Hirte.
Der Hirte geht auch durch die Tür in den Schaf-Stall.
Genauso wie die Schafe.
 
Der Hirte kennt alle seine Schafe.
Der Hirte hat jedes Schaf lieb.
Der Hirte hat für jedes Schaf einen Namen.
Der Hirte ruft jedes Schaf mit seinem Namen.
Der Hirte führt die Schafe auf die Wiese.
Der Hirte geht vor.
Dann gehen die Schafe hinter dem Hirten her.
 
Die Schafe hören und tun, wenn der Hirte etwas sagt.
Die Schafe kennen ihren Hirten genau.
Die Schafe können die Stimme von dem Hirten erkennen.
Wenn der Hirte da ist, sind die Schafe in Sicherheit.
  
Dieses Beispiel erzählt Jesus seinen Freunden.
Die Freunde verstehen nicht, was Jesus mit dem Beispiel sagen will.
 
Darum erklärt Jesus das Beispiel.

Jesus sagt:
Ich bin selber die Tür zu den Schafen.
Ich passe gut auf meine Schafe auf.
Die Menschen sind wie die Schafe.
Wer zu mir kommt, der ist in Sicherheit.
Ich passe auf, dass die Menschen leben können.
Und sich am Leben freuen.
 
Jesus sagt:
Wer zu mir kommt, wird gerettet.
Ich komme von Gott.
Ich bin gekommen, damit ihr Leben in Fülle habt.
Leben in Fülle heißt:
Ein volles, frohes und gutes Leben.
Ich bin gekommen, damit ihr ein volles, frohes und gutes Leben habt.


Lied

„Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja, preiset dem Herrn“,  Regens Wagner-Liederbuch Nr. 47. 

 

Impuls

Jesus erzählt von Schafen.
Die Schafe haben es gut.
Die Schafe haben einen guten Hirten.
Der Hirte mag seine Schafe.
Der Hirte kennt den Namen von allen seinen Schafen.
Der Hirte führt alle seine Schafe auf eine Wiese.
Auf der Wiese wächst frisches, saftiges Gras.
Der Hirte führt alle seine Schafe an eine Wasserstelle.
An der Wasserstelle sprudelt frisches, sauberes Wasser.
Ein Hirte, der so für seine Schafe sorgt,
das ist ein guter Hirte.
Der Hirte weiß, was seine Schafe brauchen.
Der Hirte kümmert sich um alle seine Schafe.

Wir Menschen haben es oft nicht so schön wie die Schafe.
Wir Menschen fragen uns immer wieder:
Wer kennt mich denn schon?
Wer weiß meinen Namen?
Wer sorgt für mich?
Wer weiß, was ich jetzt gerade brauche?
Wer hat mich wirklich lieb?

In diesen Tagen haben wir alle viele Wünsche:
Ich möchte gerne wieder zur Schule gehen.
Ich möchte wieder in der Werkstatt arbeiten.
Ich möchte meine Freundinnen und Freunde treffen.
Ich möchte zu meiner Familie.
Ich möchte gesund bleiben.
Ich möchte gesund werden. …

Die vielen Fragen und die vielen Wünsche machen uns traurig.
Wir lassen den Kopf hängen.
Wir können nicht mehr weitergehen.
Wir haben keinen Mut mehr.
Wir haben keine Kraft mehr.

Dann, gerade dann, stupst mich Jesus an:
Du!
Ja, Du!
Ich kenn dich doch!
Ich bin doch dein Hirte!
Ich weiß, was dir fehlt.
Hab keine Angst.
Fürchte dich nicht.
Ich bin da.
Ich bin bei dir da.
Du kennst mich doch.
Wir haben doch schon so viel miteinander erlebt.
Komm!
Ich begleite dich.
Ich kenn eine saftige Wiese.
Ich kenn einen Ort mit frischem Wasser.
Ich beschütz dich.
Ich will, dass es dir gut geht.
Vertrau mir!
Bleib bei mir!
Geh mit mir!


Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

 + Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die in diesen Tagen Sorgen haben.
Wir beten für alle Menschen, die sich in diesen Tagen allein und verlassen fühlen.
Wir beten für alle Menschen, die Jesus noch nicht vertrauen können.
Wir beten für alle Menschen, die glauben: Jesus ist mein guter Hirte.
Wir bitten dich, erhöre uns!

+ (weitere freie Fürbitten möglich)


Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
 

Lied

„Der Vater im Himmel segne dich“,  Regens Wagner-Liederbuch Nr. 138 
 

 

Ritual am 3. Sonntag der Osterzeit, 26. April 2020:  
Der auferstandene Jesus begegnet seinen Freunden

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


• Lied

„Manchmal feiern wir mitten am Tag“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 48


• Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:

Gott!
Heute ist Sonntag.
Der Sonntag ist anders als die anderen Tage.
Wir feiern ein Fest.
Wir feiern zusammen, dass Du bei uns bist.
Der Sonntag erinnert uns:
Jesus ist von den Toten auferstanden.
Jesus lebt und begegnet seinen Freundinnen und Freunden.
Jesus will auch uns begegnen.

Wir bitten Dich:
Sei jetzt in unserer Mitte.
Sag uns dein gutes Wort, damit wir glauben können.
Schenke uns deine Liebe, damit wir mutig und froh sind.
Heute und jeden Tag neu.

Amen.

 

• Evangelium (Johannes 21,1-14)


Jesus ist auferstanden.
Jesus zeigt seinen Freunden immer wieder, dass er lebt.
Und dass er immer bei uns ist.

Einmal ist es so:
7 Freunde von Jesus sind zusammen.
Einer davon ist Petrus.
Petrus sagt: Ich gehe fischen.
Die anderen Freunde sagen: Wir kommen auch mit.
Die Freunde steigen in das Boot von Petrus.
Die Freunde fahren auf den See.
Die Freunde fischen die ganze Nacht.

Aber die Freunde fangen keinen einzigen Fisch.
Am anderen Morgen fahren die Freunde an den Strand zurück.
Jesus steht am Strand.
Aber die Freunde merken nicht, dass es Jesus ist.
Jesus fragt: Habt ihr Fische zum Essen gefangen?
Die Freunde sagen: Nein, keinen einzigen Fisch.

Jesus sagt: Fahrt nochmal los.
Werft das Netz auf der rechten Seite vom Boot aus.
Dann fangt ihr Fische.
Die Freunde fahren nochmal los.
Die Freunde werfen das Netz auf der rechten Seite aus.

Diesmal fangen die Freunde viele Fische.
So voll ist das Netz, dass es fast kaputt geht.
Da sagt Johannes zu Petrus:
Der Mann da vorne am Strand ist Jesus.
Jesus ist wirklich auferstanden.

Petrus freut sich und springt sofort ins Wasser.
Petrus schwimmt zu Jesus.
Am Strand sehen die Freunde ein Feuer brennen.
Auf dem Feuer liegen Fisch und Brot.

Jesus sagt: Bringt von den Fischen, die ihr gefangen habt.
Petrus zieht das Netz an Land,
das Netz ist voll mit Fischen.
Jesus sagt zu den Freunden: Kommt und esst.

Keiner der Freunde traut sich etwas zu fragen.
Alle wissen: dieser Mann ist Jesus.
Jesus nimmt das Brot. Und den Fisch.
Jesus gibt seinen Freunden davon zu essen.


• Lied:

„Hallelu, Hallelu“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 47

 

• Impuls

Die Freunde von Jesus sind am See.
Sie wollen Fische fangen,
aber die Netze bleiben leer.
Das macht sie traurig.
Die Freunde sind enttäuscht:
Keine Fische, nichts zu essen.

Manchmal geht es uns auch so.
Wir strengen uns an.
Wir geben unser Bestes.
Aber wir schaffen es trotzdem nicht.
Andere sind besser.
Andere tun sich viel leichter.
Keinen Erfolg haben,
das tut weh.

Das fühlt sich so an:
Ich bin klein,
ich bin nichts wert.

Da kommt ein Mann auf die Freunde zu.
Der Mann ist fremd.
Es ist Jesus, aber die Freunde wissen es noch nicht.

Jesus sagt ihnen: probiert es noch einmal.
Nehmt die rechte Seite vom Boot.
Dann fangt ihr eine ganze Menge Fische.
Die Freunde erleben: genauso ist es, wie Jesus es sagt.
Die Freunde fangen viele Fische.
Die Freunde freuen sich und staunen:
Wie kann Jesus jetzt da sein,
wo er doch gestorben ist!

Aber die Freunde erkennen Jesus an der Art,
wie Jesus spricht. Wie Jesus sie liebevoll anschaut.
Wie Jesus mit ihnen das Essen teilt.
Das ist ganz anders als vor dem Treffen mit Jesus.

Die Begegnung mit Jesus gibt den Freunden Mut,
weiterzumachen und das Fischen nochmal zu versuchen.

Wir dürfen glauben:
Jesus hilft auch uns, immer wieder neu anzufangen.
Auch in so unsicheren Zeiten wie jetzt.
Jesus ist ganz nahe, auch wenn wir ihn oft nicht erkennen.
Jesus zeigt seine Liebe.
Jesus glaubt an seine Freunde. Und er glaubt an uns.
Die Begegnung mit Jesus ist so wichtig, weil er auch zu mir sagt:

Du, ich helfe dir!
Du, ich glaube an dich!
Du, ich mag dich!
Du, ich bin immer für dich da!

 

• Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die sich klein und unwichtig fühlen, weil sie nicht soviel
leisten können wie andere.

Wir beten für alle Menschen, die mutlos sind und sich nicht mehr trauen, neu anzufangen.
Wir beten für alle Menschen, die sich schwer tun, an die Auferstehung von Jesus zu glauben.
Wir beten für alle, die sich jeden Tag für die kranken Menschen einsetzen, sie pflegen und ihnen helfen.

Wir bitten dich, erhöre uns!

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

 

• Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


• Lied:

„Gottes guter Segen sei mit euch“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 131 (singen oder Text beten)


• Evtl. Aktion:

Mit einem Seil/Wollknäuel gemeinsam ein Netz knüpfen (mit gutem
Abstand); das Netz trägt, das Netz verbindet uns und macht uns stark.

 

 

Miteinander Sonntag feiern – Ritual am Weißensonntag 19. April 2020: 
Thomas berührt die Wunden von Jesus

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Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


Lied 

„Wir feiern heut ein Fest“
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 85

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Du bist wunderbar.
Jesus ist von den Toten auferstanden.
Jesus lebt und begegnet seinen Freundinnen und Freunden.
Die Freundinnen und Freunde von Jesus tun sich schwer.
Einmal erkennen sie Jesus.
Einmal erkennen sie Jesus nicht.
Jesus hat Geduld.
Immer wieder kommt Jesus auf seine Freundinnen und Freunde zu.
Gott!
Auch Du hast mit uns Geduld.
Du schenkst uns die Zeit.
Diese Zeit tut uns gut.
Diese Zeit brauchen wir, damit auch wir glauben und vertrauen können.
Wir bitten:
Sei in unserer Mitte.
Sprich uns an.
Schenke uns deine Liebe.
Heute und jeden Tag neu.
Amen.


Evangelium (Johannes 20,19-31)

Jesus ist von den Toten auferstanden.
Die Freundinnen und Freunde von Jesus zweifeln, dass Jesus wirklich lebt.
 
8 Tage nach Ostern sind alle Freunde von Jesus zusammen.
Nur Thomas ist nicht da.
Plötzlich kommt Jesus.
Jesus stellt sich mitten unter seine Freunde.
Jesus sagt zu seinen Freunden:
Friede soll mit euch sein.
 
Dann zeigt Jesus seinen Freunden seine Hände.
Und Jesus zeigt seine Herz-Seite.
Die Freunde können die Verletzungen von der Kreuzigung sehen.
Da freuen sich die Freunde.
Sie erkennen:
Ja, das ist Jesus.
Jesus lebt.
 
Später kommt Thomas dazu.
Jesus ist wieder weg gegangen.
Die Freunde sagen:
Wir haben Jesus gesehen.
 
Thomas sagt:
Das kann gar nicht sein.
Jesus ist tot.
Ich glaube nicht, dass Jesus da war.
Ich glaube das nur, wenn ich Jesus sehe.
Und wenn ich Jesus anfassen kann.
Und wenn ich die Verletzungen von der Kreuzigung sehe.
 
Nach einer Woche sind wieder alle Freunde versammelt.
Thomas ist diesmal auch dabei. 
Da kommt Jesus.
Jesus steht wieder mitten unter seinen Freunden.
Jesus sagt:
Friede soll mit euch sein.
 
Dann geht Jesus zu Thomas.
Jesus zeigt Thomas seine Hände.
Thomas sieht die Verletzungen an den Händen.
Jesus sagt zu Thomas:
Fass meine Hände mit deinen Fingern an.
Jesus zeigt auch seine Herz-Seite.
Thomas sieht die Verletzung an der Herz-Seite.
Jesus sagt zu Thomas:
Fass meine Herz-Seite an.
Dann kannst du glauben, dass ich es bin.
 
Thomas ist völlig überrascht.
Thomas sagt voller Freude:
Du bist wirklich Jesus. 

Jesus sagt zu Thomas:
Du glaubst jetzt.
Weil du mich gesehen hast.
Andere Menschen können mich nicht sehen.
Und glauben trotzdem, dass ich lebe.
Diese Menschen dürfen sich freuen.
 

Lied

„Heut ist ein Tag, an dem ich singen kann“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 2.


Impuls

Thomas hat viele Fragen und viele Zweifel.
Thomas sagt:
Ich glaube erst, wenn ich Jesus berührt habe.
Ich glaube erst, wenn ich meine Hand in Jesu Hand legen kann und seine Wunden spüre.

Manche Menschen schütteln den Kopf.
Sie sind entsetzt über Thomas.
Sie denken:
Dieser Thomas hat einen kleinen Glauben.
Dieser Thomas ist kein guter Jünger.

Andere Menschen sind dankbar.
Thomas hat dieselben Fragen wie sie.
Thomas hat den gleichen Wunsch wie sie.
Wie kann ich etwas glauben, wenn ich es nicht berühren kann?
Wie kann ich jemanden vertrauen, wenn ich ihn nicht mit meinen Händen begreifen kann?

Jesus mag Thomas.
Jesus versteht Thomas.
Jesus sagt:
Komm, Thomas!
Da meine Hand.
Da mein Herzseite.
Begreife:
Ich bin Jesus, dein Freund.
Ich bin nicht mehr tot.
Ich lebe.

Zu uns sagt Jesus:
Wenn ihr Zweifel habt, dann denkt an Thomas.
Er hat mich mit seinen Händen berührt.
Er hat erspürt, dass ich von den Toten auferstanden bin.

Glaubt Thomas.
Glaubt mir.
Glaubt, auch wenn ihr mich nicht sehen könnt.
Glaubt, auch wenn ihr mich nicht berühren könnt.
Ich lebe!


Fürbitten


Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die nicht glauben können, dass Jesus lebt.
Wir beten für alle Menschen, die nicht glauben können, dass sie mit Jesus auferstehen werden.
Wir beten für alle Menschen, die Jesus nicht sehen und nicht berühren können und trotzdem glauben.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)


Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


Lied

 „Manchmal feiern wir mitten am Tag“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 48

 

Rituale für die Kar- und Ostertage zum Download:

Ritual am Gründonnerstag » 

Ritual am Karfreitag »

Ritual am Ostersonntag »

Ritual am Ostermontag »

 

Ritual am Ostermontag, 13. April 2020: Der auferstandene Jesus begegnet den Jüngern von Emmaus

 

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr B © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


Lied

 „Sing mit mir ein Halleluja“
Regens Wagner-Liederbuch Nr. 50, 1-3


Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Wir beten:
Gott, voll Freude sind wir zusammen.
Wir feiern Ostern.
Wir feiern, dass Jesus auferstanden ist.
Wir freuen uns, dass er uns sagt:
Gott liebt jeden, er liebt das Leben.
Heute hören wir:
Jesus begegnet seinen Freunden.
Jesus sagt ihnen: habt keine Angst.
Seid nicht mehr traurig.
Gott, Du sagst auch zu uns:
habt keine Angst.
Seid nicht mehr traurig.
Dafür danken wir dir,
und bitten dich:
sei bei uns, heute und für immer.
Amen.

Evangelium (Lk 24,13-35)

Zwei Freunde von Jesus gehen in ein Dorf.
Das Dorf heißt Emmaus.
Auf dem Weg reden die Freunde miteinander.
Die Freunde reden über den schrecklichen Tod von Jesus.
Die Freunde sind sehr traurig und tief enttäuscht.
Es gibt keinen Sinn und keine Zukunft mehr.

Da nähert sich ein Mann.
Es ist Jesus,
aber die Freunde erkennen ihn nicht.
Der Mann fragt:
Was redet ihr da? Warum seid ihr so traurig?
Die Freunde erzählen von ihrem Leid:
Jesus, ihr Freund lebt nicht mehr.
Jesus, ihr Freund wurde getötet.
Jesus, ihr Freund ist fortgegangen für immer.

Der fremde Mann erklärt ihnen:
Der Tod von Jesus ist nicht umsonst.
Die Bibel hat schon davon erzählt.
Es musste alles so kommen.
Jesus ist gestorben wie ein Weizenkorn.
Das Weizenkorn schläft in der dunklen Erde.
Aber es bricht durch die Dunkelheit und wächst.
Nur so bringt es Frucht.
Nur so lebt es weiter.

Die zwei Freunde und der Mann erreichen das Dorf.
Jesus will weitergehen,
aber die Freunde sagen: bleib bei uns, es wird schon dunkel.
Jesus bleibt bei den Freunden.
Alle setzen sich an den Tisch.
Jesus nimmt das Brot.
Jesus segnet das Brot und teilt es.
Die zwei Freunde erkennen ihn:
Das ist ja Jesus, der bei uns ist.
Jesus ist auferstanden! Jesus lebt!
Die zwei Freunde staunen und freuen sich.
Im selben Augenblick sehen sie Jesus nicht mehr.

Die zwei Freunde beschließen voll Freude:
Wir müssen das an andere weitererzählen:
Seid nicht mehr traurig!
Jesus ist auferstanden!
Jesus lebt!

Lied Nr. 50, 4-5

Impuls

Tief enttäuscht, im Herzen traurig,
mit gesenktem Blick – so sehe ich
die beiden Freunde von Jesus vor mir.
Sie starren auf die vergangenen Tage.
Sie starren auf den furchtbaren Tod von Jesus.
Sie starren auf das Ende ihrer Hoffnung.
Alles vorbei.

Wenn Menschen enttäuscht sind,
dann geht der Blick nach unten.
Sie sehen dann nur noch das Schlimme.
Sie können die Augen nicht heben.
Sie werden stumm.
Sie finden keine Worte für das,
was sie im Herzen fühlen.

Jesus kommt mit auf den Weg.
Jesus fragt nach, er interessiert sich.
Jesus ermutigt zu erzählen.
Was quält dich? Wovor hast du Angst?
Warum bist du traurig?
Und im Erzählen können die Freunde
ihrem Herzen Luft machen –
sie dürfen alles sagen,
so wie sie es fühlen.
Jesus sagt nicht:
Das darfst du aber nicht denken.
Das darfst du nicht fühlen.
So redet man nicht.

Nein, Jesus hört einfach zu.
Jesus nimmt alles ernst.
Und er hilft den Freunden
besser zu verstehen und anzunehmen,
warum alles so gekommen ist.

Jesus lädt auch mich ein zu erzählen,
was mich beschäftigt und bewegt.
Jesus hört mir zu und gibt mir Zeit.
Jesus schenkt seine Nähe und sein Verstehen.
Darum darf ich die Augen heben,
meinen Weg mutig und froh weitergehen.

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für Menschen, die enttäuscht sind und keine Hoffnung mehr haben. Wir bitten dich, erhöre uns!
+ Wir beten für Menschen, die sich Zeit nehmen, anderen wirklich zuzuhören. Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung):
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen

Lied „Manchmal feiern wir mitten am Tag“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 48 (singen oder Text beten)

Evtl. Kreatives (Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.)

 

Ritual am Ostersonntag, 12. April 2020: Jesus begegnet Maria von Magdala

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


Lied 

„Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja“ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 47

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott!
Du bist wunderbar.
Die Nacht ist vergangen.
Ein neuer Tag ist uns geschenkt.
Die Sonne schenkt uns Leben und Kraft.
Wir feiern Ostern!
Wir bitten:
Komm in unsere Mitte.
Schenk uns deinen Frieden.
Lass auch uns spüren und erfahren:
Jesus lebt!
Wir leben!
Schenke uns Hoffnung.
Schenke uns Liebe.
Um all das bitten wir dich
heute am Ostersonntag.
Amen.

Evangelium (Joh 13,1-15)

Wir hören aus dem Heiligen Evangelium.
Johannes hat das Evangelium für uns aufgeschrieben:

Maria von Magdala ist eine Freundin von Jesus.
Maria geht früh am Morgen zum Grab von Jesus.
Es ist noch dunkel.
Eigentlich ist ein dicker Stein vor dem Grab von Jesus.
Maria kommt zum Grab.
Maria bekommt einen Schreck:
Der Stein ist weg.
Maria denkt:
Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.
Maria rennt schnell zu Petrus.
Petrus und ein anderer Freund rennen schnell zum Grab.
Petrus guckt in das Grab.
Im Grab liegen die weißen Tücher von der Beerdigung.
Jesus war bei der Beerdigung in die weißen Tücher eingewickelt.
Auch der Freund sieht sich alles an.
Der Freund sieht und glaubt:
Jesus ist auferstanden.
Jesus ist wirklich auferstanden.
Petrus und der andere Freund gehen wieder nach Hause.
Maria steht immer noch vor dem Grab.
Maria weint.
Da steht ein Mann hinter Maria.
Der Mann ist Jesus.
Maria merkt nicht, dass es Jesus ist.
Maria sagt:
Herr, hast du Jesus weggebracht?
Sag mir, wohin du Jesus gebracht hast.
Ich will Jesus holen.
Jesus sagt:
Maria.
Da drehte sich Maria zu Jesus um.
Maria erkennt:
Der Mann ist Jesus.
Maria ist voller Freude.
Maria rennt zu den anderen Freunden.
Maria erzählt voller Freude:
Ich habe Jesus gesehen.

Lied

„Hallelu, Hallelu, Hallelu, Halleluja“ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 47

Impuls

Ostern beginnt in der Nacht.
Ostern beginnt mit der Dunkelheit.
Jesus ist gestorben.
Jesus ist nicht mehr bei seinen Freunden.
Jesus liegt im Grab.
Das Grab ist mit einem Stein verschlossen.
Maria von Magdala ist traurig.
Maria weint.

Ostern beginnt mit Suchen.
Maria ist unruhig.
Maria steht in der Nacht auf.
Maria geht zum Grab.
Maria entdeckt: Das Grab ist leer.
Petrus und der Freund kommen zum Grab.
Mit Maria suchen Petrus und der Freund nach Jesus.

Ostern beginnt mit sehen und glauben.
Der Freund sieht das leere Grab und glaubt: Jesus ist auferstanden.
Maria sieht den Mann und glaubt: Das ist Jesus.
Die Freunde sehen Maria und hören ihre Botschaft und glauben: Jesus lebt.

In diesem Jahr gibt es zu Ostern viel Dunkelheit.
Menschen sind krank.
Menschen sind einsam.
Menschen sind traurig und einsam.

In diesem Jahr suchen viele Menschen.
Menschen suchen nach Gesundheit.
Menschen suchen nach Gemeinschaft.
Menschen suchen nach Freude und Hoffnung.

Manche Menschen sehen und glauben:
Ich bin nicht allein.
Ich kann anderen Gutes tun.
Ich lebe und kann anderen beim Leben helfen.

Manche Menschen sehen und glauben:
Es ist zwar dunkel. Aber da ist ein Licht.
Es ist alles so traurig. Aber da ist ein Zeichen von Hoffnung.
Ich bin zwar am Ende. Aber da ist Leben und Auferstehung.

Menschen sehen und glauben mit Maria, Petrus und dem Freund:
Jesus lebt.
Mit Jesus lebe auch ich.

Wenn Menschen sehen und glauben, dann ist Ostern.

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die traurig sind.
Wir beten für alle Menschen, die Dunkelheit fühlen..
Wir bitten: Lass sie nach Jesus suchen. Lass sie Jesus finden.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied

Regens Wagner Liederbuch Nr. 50 „Sing mit mir ein Halleluja“

Segen über die Speisen, die wir jetzt miteinander teilen und essen:
 
Gott!
Jesus lebt!
Wir freuen uns!
Gestern, am Karsamstag hatte unser Brot einen anderen Geschmack.
Es schmeckte nach Tränen und nach Trauer.
Heute schenkt uns Jesus frisches Brot.
Es schmeckt nach Leben, nach Zukunft, und nach Auferstehung.
Wir bitten:
Segne unsere Tischgemeinschaft.
Segne unsere Speisen,
das Brot und den Kuchen,
den Schinken und die Eier,
die Schokolade und die Süßigkeiten.
Lass uns das neue Leben genießen,
das Leben, das kein Ende hat.
Christus ist auferstanden.
Amen. Halleluja!

 

Ritual am Karfreitag, 10. April 2020:
Jesus stirbt am Kreuz

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016


(Vorbereitung: ein Tuch und ein Kreuz in die Mitte auf den Tisch legen, evtl. ein Licht; wo möglich, eine Schale mit Blütenblättern oder anderen Materialien aus der Natur)


Lied

 „Seht das Zeichen, seht das Kreuz“ Regens Wagner-Liederbuch Nr. 46


Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Heute denken wir an das Leiden und Sterben von Jesus.
Jesus geht einen schweren Weg.
Viele Menschen gehen heute schwere Wege.
Menschen haben Angst wie Jesus.
Menschen haben Schmerzen wie Jesus.
Menschen fühlen sich allein gelassen wie Jesus.
Menschen müssen sterben wie Jesus.
Wir denken an Jesus.
Wir denken an die vielen Menschen.

Wir beten zu Gott:
Gott, du kennst uns und du liebst uns.
Du bist bei uns, wenn das Leben schön ist.
Du bist bei uns, wenn wir sehr traurig sind.
Du begleitest uns.
Dir vertrauen wir.
Auf dich hoffen wir,
heute und an allen Tagen unseres Lebens.
Amen.

Evangelium

Die Leute sind gegen Jesus.
Denn Jesus ist anders, Jesus ist unbequem.
Jesus stört die Ruhe und Ordnung.
Jesus sagt, er ist ein König.
Jesus behauptet:
Ich bin der Sohn Gottes.
Das wollen die Leute nicht hören.
Die Leute wollen Jesus loswerden.
Judas ist eigentlich ein Freund von Jesus.
Aber Judas verrät Jesus.
So wird Jesus gefangen genommen.
Jesus wird verspottet und gegeißelt.
Jesus hat Angst, Jesus hat Schmerzen.

Viele Menschen wollen den Tod von Jesus.
Jesus muss sein Kreuz selber schleppen.
Jesus trägt es ganz allein auf dem Weg vor die Stadt.
Nur ein Fremder hilft ihm dabei.
Der Fremde heißt Simon.

Jesus trägt sein Kreuz auf den Berg Golgotha.
Die Soldaten reißen Jesus die Kleider vom Leib.
Die Soldaten nageln Jesus an das Kreuz.
Alle Freunde von Jesus sind davon gelaufen:
Nur seine Mutter Maria und sein Freund Johannes bleiben da.
Es ist Mittag.
Jesus ist am Ende seiner Kraft.
Jesus stirbt am Kreuz.
Der Himmel wird ganz dunkel.

Ruhige Musik einspielen

Impuls


Viele Menschen fühlen sich jetzt hilflos:
Der Corona Virus verändert unser Leben.
Menschen werden krank,
Menschen müssen sogar sterben.
Eigentlich ist das alles furchtbar traurig.

Wenn Menschen sehr traurig sind,
dann meinen sie oft:
so bleibt es für immer.
Das Leben ist dunkel.
Das Leben ist schwer.
Am Ende bleibt nur der Tod.

Jesus ist auch gestorben.
Aber das ist nicht das Ende.
Jesus zeigt uns:
Gott will, dass die Menschen leben.
Er will, dass sie sich freuen.
Jesus bleibt nicht im Grab.
Jesus lebt.
Das werden wir an Ostern feiern.
Jesus hilft uns,
die schweren traurigen Wege zu gehen.
Wir brauchen die Hoffnung nicht verlieren.
Wir dürfen vertrauen:
Da ist Licht.
Da ist Hoffnung.
Da ist Zukunft.

Das Kreuz ist ein Zeichen,
dass der Weg weitergeht.
Wir sind nicht verloren.
Wir sind in der Hand Gottes gut aufgehoben.
(Nach der ersten Fürbitte kann jede/r eine eigene Bitte sagen und dazu Blüten o.ä. an das Kreuz in der Mitte legen)


Fürbitten


Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Guter Gott, wir vertrauen dir. Wir beten für die Menschen, die Angst haben. Wir beten für die, die krank sind und nicht weiter wissen. Wir bitten dich:
Schenke ihnen Mut und Hoffnung.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich, vielleicht verbunden mit dem Namen einer konkreten Person, für die ich besonders bitten will)

Vater unser


Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.


Segen


Lied „Jesus unser Bruder“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 44 (singen oder Text beten)

Evtl. Kreatives (Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.)

 

Ritual am Gründonnerstag, 9. April 2020:
Jesus wäscht die Füße von seinen Freunden

 

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

Lied


„Kommt und seht, das Mahl ist bereit“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 41
Text und Melodie: Kathi Stimmer-Salzeder

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten:
Gott, du liebst uns Menschen.
Heute ist Gründonnerstag.
Heute lädt Jesus uns ein.
Jesus bietet uns nicht nur einen Platz.
Jesus bedient uns.
Jesus wäscht uns den Staub von den Füßen.
Dann reicht Jesus uns das Brot und den Becher mit Wein.
Jesus sagt zu jedem von uns:
Iss! Trink! Das bin ich für dich.
Jesus sagt:
Du bist mein Freund, meine Freundin.
Ich schenke dir alles, was ich hab.
Ich schenke mich selber dir.
Was für eine Freude!
Was für ein Fest!
Gott, wir danken Dir.
Gott, wir loben Dich,
heute und an allen Tagen.
Amen.

Evangelium (Joh 13,1-15)

Wir hören aus dem Heiligen Evangelium.
Johannes hat das Evangelium für uns aufgeschrieben:

Die Freunde von Jesus kommen zum Fest.
Die Straßen und Wege sind staubig.
Die Freunde von Jesus haben keine festen Schuhe.
Sie gehen wie alle Menschen barfuß oder in Sandalen.
Die Füße der Freunde sind schmutzig.
Mit schmutzigen Füßen kann man kein Fest feiern.
Es ist Brauch, dass ein Diener den Gästen die Füße wäscht.

Jesus überrascht seine Freunde.
Jesus ist selber der Diener.
Jesus bindet sich eine Schürze um.
Jesus tut Wasser in die Wasch-Schüssel.
Jesus kniet sich auf den Boden.
Jesus wäschst seinen Freunden die Füße.
Jesus geht von einem Freund zum anderen Freund und wäscht die Füße.
Jesus trocknet die Füße mit der Schürze ab.

Als Jesus ist mit dem Füße-Waschen fertig ist,
sagt er zu seinen Freunden:

Ich habe euch die Füße gewaschen.
Ich will, dass Ihr spürt und erkennt:
Ich bin Euer Diener und Freund.
Ich komme von Gott.

Auch ihr wollt zu Gott gehören.
Darum sollt ihr auch Diener sein.
So wie ich Diener bin.
Ihr sollt für alle Menschen ein Diener sein.
Ich bin euer Vorbild.

Lied
„Kommt und seht, das Mahl ist bereit“ Regens Wagner Liederbuch Nr. 41 Text und Melodie: Kathi Stimmer-Salzeder

Impuls

Wir Menschen haben Ziele.

Ich will der Erste sein!
Ich will ganz vorne mit dabei sein!
Ich will groß herauskommen!

Niemand will ein Diener sein.
Niemand will anderen Menschen dienen.

Im Gegenteil:
Wir genießen es, wenn wir bedient werden.

Als Jesus kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern ein Fest feiert,
setzt er ein Zeichen.

Jesus bindet sich die Schürze um.
Jesus wäscht den Jüngern die Füße.
Jesus dient seinen Jüngern.

Jesus sagt mit diesem Zeichen etwas ganz Wichtiges:
Groß ist, wer den Menschen dient.
Erster ist, wer den Menschen die Füße wäscht.
Von Gott kommt, wer sich nicht bedienen lässt, sondern wer dient.

In diesen Tagen gibt es viel Not.
Der Corona Virus prägt unser Leben.

Menschen sind einsam.
Menschen sind krank.
Menschen brauchen Hilfe.

Wir Menschen wissen, was wir uns wünschen:

Ich wünsche mir einen Anruf.
Ich wünsche mir einen Brief und ein gemaltes Bild.
Ich wünsche mir einen Menschen, der mir hilft.

Wir Menschen sind traurig und enttäuscht,
wenn niemand uns anruft,
wenn niemand uns einen Brief schreibt oder uns ein Bild malt,
wenn niemand uns hilft.

Wir Menschen denken oft aber gar nicht daran,
dass wir einen anderen Menschen anrufen,
dass wir einem anderen Menschen einen Brief schreiben oder ihm ein Bild malen,
dass wir einem anderen Menschen helfen.

Jesus sagt:
Ihr müsst anders denken.
Ihr müsst neu denken.
Denkt daran:
Ich habe meinen Freunden die Füße gewaschen.
Macht es wie ich!

Wartet nicht, dass jemand euch dient.
Dient!
Wartet nicht, dass jemand euch Gutes tut.
Tut Gutes!
Wartet nicht, dass jemand euch Hilfe anbietet.
Helft!

Denkt daran:
Ich gebe euch alles was ich habe.
Ich gebe euch mein Leben.
Ihr seid meine Freunde.

Fürbitten
Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für alle Menschen, die anderen Menschen dienen und helfen.
Wir beten für alle Menschen, die einsam sind, die krank sind, die Hilfe brauchen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser
Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied
Regens Wagner Liederbuch Nr. 94 „Mit Jesus auf dem Weg“
Text: Josef Stiren, Melodie: Norbert Becker.

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Evtl. Kreatives (Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.)

Ritual am Palmsonntag, 5. April 2020: Jesus reitet auf einem Esel

Sonntagsritual zum Download (pdf, 1 MB) »

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

Lied:

„Jesus zieht in Jerusalem ein“
Regens Wagner Liederbuch Nr. 38, 1-3

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Wir beten:
Gott du bist gut.
Wir sind heute zusammen.
Wir feiern den Palmsonntag.
Dieser Tag erinnert uns daran:
Jesus geht zu den Menschen.
Jesus sagt ihnen Worte von Gott.
Die Menschen jubeln ihm zu.
Gott, auch wir wollen dein Wort hören.
Wir bitten dich:
Schenke uns ein offenes Ohr.
Schenke uns ein offenes Herz.
Du bist immer bei uns.
Dafür danken wir dir,
heute und an allen Tagen.

 

Evangelium (Mt 21,1-11)

Jesus kommt in die Nähe von der Stadt Jerusalem.
Jesus sagt zu zwei Freunden:
Geht schon mal voraus.
Bald kommt ihr in ein Dorf.
In dem Dorf ist eine Esel-Mutter.
Mit einem kleinen Eselchen.
Bringt die Esel-Mutter mit dem kleinen
Eselchen zu mir.
Die zwei Freunde gehen los.
Die zwei Freunde bringen die Esel-Mutter
mit dem Eselchen zu Jesus.
Jesus setzt sich auf die Esel-Mutter.
Jesus reitet auf der Esel-Mutter.
Das kleine Eselchen läuft nebenher.
Die Menschen freuen sich über Jesus.
Die Menschen denken:
Jesus ist unser richtiger König.
Jesus ist ein König ohne Waffen.
Jesus bringt Frieden.
Jesus kommt von Gott.

Viele Leute legen Kleider auf die Straße.
Die Kleider sind wie ein schöner Teppich.
Die Leute pflücken Zweige von den Bäumen.
Die Leute winken mit den Zweigen.
Die Leute singen ein Lied.
Das Lied geht so:
Hosanna.
Jesus ist unser König.
Jesus hilft uns.
Hosanna.

Lied

„Jesus zieht in Jerusalem ein“
Regens Wagner Liederbuch Nr. 38, 4-6

 

Impuls

Die Menschen freuen sich:
Jesus kommt zu ihnen.
Sie feiern Jesus als König.
Jesus ist ein König, der das Gute will.
Jesus sagt: Gott ist für euch da. Habt keine Angst.
Das ist eine gute Botschaft.
Wir brauchen diese Botschaft ganz besonders jetzt.
Vieles kann uns Angst machen.
Jesus sagt: Freut euch. Gott lässt euch nicht allein.

Wir brauchen die Freude.
Wir brauchen die Freunde.
Wir brauchen das Singen und Beten.
Wir sind glücklich, wenn wir feiern.
Das Herz wird leicht, und wir sind froh.

Jesus reitet auf einem Esel.
Esel sind wichtige Tiere.
Esel schauen nicht besonders schön aus.
Esel sind klein.
Esel sind grau.
Esel sind nicht so edel wie ein Pferd.

Esel haben aber viele Vorteile:
Esel können viel Gepäck tragen.
Esel sind sehr geduldig.

Wir brauchen viel Geduld in diesen Tagen.
Es ist nicht immer leicht.
Die neuen Regeln anzunehmen fällt schwer.
Vieles im Alltag ist gerade nicht möglich.
Das ist unbequem. Das tut uns weh.
Das ist manchmal langweilig.
Aber mit Geduld und Rücksicht
können wir das schaffen.

Freude und Geduld –
Jesus schenkt uns beides.
Wir dürfen ihn um Freude und Geduld bitten.
Wir dürfen vertrauen:
Jesus kann helfen.
Jesus ist ein König.
Er kennt die Herzen der Menschen.
Jesus kennt auch mein Herz.

Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:
+ Gott, wir vertrauen dir.
Wir beten für unsere Wohngruppen und alle Menschen mit Behinderung.
Hilf uns, rücksichtsvoll zu sein.
Hilf uns, Geduld zu haben.
Schenke uns Fantasie und Liebe, damit wir die Freude nicht vergessen. Freude für uns, Freude für die anderen.
Wir bitten dich, erhöre uns!
+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Lied

„Gottes guter Segen sei mit euch“, Regens Wagner Liederbuch Nr. 131 (singen oder Text beten)

Evtl. Kreatives

Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.

 

Ritual am 5. Fastensonntag, 29. März 2020:
Jesus macht seinen Freund Lazarus wieder lebendig

Sonntagsritual vom 29.03.2020 zum Download »

Bild: Dieter Bauer / Claudio Ettl /Paulis Mells, Die Bibel in leichter Sprache. Evangelium der Sonnund Feiertage im Lesejahr A © Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart 2016

 

Lied:

 „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind"
Regens Wagner-Liederbuch Nummer 88

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Und beten:

Gott, du hast uns gern.
Du liebst uns.
Eine lange Woche liegt hinter uns.
Diese Woche hat uns angestrengt.
So Vieles war anders.
So Vieles war neu.
Heute ist Sonntag.
Wir sind nun beisammen.
Wir freuen uns:
Du bist mitten unter uns.
Wir hören einander zu.
Wir hören dein Wort.
Wir bitten dich:
Schenke uns einen schönen Sonntag.
Stärke unsere Gemeinschaft.
Begleite uns in der neuen Woche.
Du machst uns lebendig.
Dafür danken wir dir,
heute und immer.

Amen. 

Evangelium (nach Johannes)

 Jesus hat einen guten Freund.
Der Freund heißt Lazarus.
Eines Tages ist Lazarus schlimm krank.
Jesus hört:
Lazarus liegt im Sterben.
Jesus sagt:
Lazarus schläft.
Ich will Lazarus aufwecken.
Die Freunde sagen:
Nein, Jesus.
Du sollst Lazarus schlafen lassen.
Schlafen ist gut.
Vom Schlafen wird Lazarus gesund.

Jesus und seine Freunde gehen in das Dorf, wo Lazarus wohnt.
Jesus und seine Freunde kommen zu spät.
Lazarus ist schon 4 Tage tot.
Lazarus ist schon beerdigt.
Jesus fängt an zu weinen.
Jesus hatte Lazarus sehr lieb.
Jesus geht zum Grab.
Jesus sagt zu den Leuten:
Tut den Stein vom Grab weg.

Marta, die Schwester von Lazarus, sagt:Jesus, das geht nicht.
Lazarus ist schon tot.
Jesus sagt noch einmal:
Tut den Stein weg.
Jesus betet.
Jesus ruft laut:
Lazarus.
Komm heraus.
Da kommt Lazarus aus dem Grab.
Lazarus lebt.

(vgl: Johannes 11,1-45)

Impuls

Es gibt Tage, da hängen wir nur herum.
Wir sind müde.
Wir fühlen uns schlapp.
Wir haben keine Kraft.
An einem solchen Tag gelingt uns nicht viel.
An einem solchen Tag packen wir nicht viel an.
An einem solchen Tag geht nichts vorwärts. 

An so einem Tag tut es gut, wenn jemand uns aufweckt:
Komm!
Steh auf!
Pack mit an!
Lass dich nicht gehen!
Wird’s bald?

Es gibt Tage, da trauen wir uns nichts zu.
Es gibt Tage, da fehlt uns der Mut und das Vertrauen.
An einem solchen Tag denken wir oft:
Das schaff ich nicht.
Das kann ich nicht.
Das ist mir alles zu viel, zu schwer, zu groß.
Wie soll ich das nur machen? 

An so einem Tag tut es gut, wenn uns jemand aufmuntert:
Komm!
Du packst das!
Das schaffst Du!
Das wäre doch gelacht!

Es gibt Tage, da ziehen wir uns zurück.
Da wollen wir niemanden mehr sehen.
Da wollen wir nur noch unsere Ruhe.
Da haben wir nur noch einen Wunsch:
Ich möchte allein sein.
Ich möchte ganz für mich sein.

An so einem Tag tut es gut, wenn jemand uns herausholt:
Komm!
Komm heraus!
Komm aus deiner Höhle!
Komm zurück ins Leben! 

Jesus macht Lazarus lebendig.
Jesus will auch mich lebendig machen.
Jesus will, dass ich wieder neue Kraft habe.
Jesus will, dass ich zurück in die Gemeinschaft komme.

Jesus sagt: Komm!
Jesus hat mich lieb!
Jesus hat mich lieb wie Lazarus!
Jesus macht mich lebendig!

Fürbitten

 Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

 + Gott, du bist gut.
Wir denken an die Menschen, die sich heute müde und schwach fühlen.
Wir denken an die Menschen, die sich zurückziehen.
Wir bitten:
Lass sie nicht allein.
Weck sie auf.
Mach sie lebendig.

Wir bitten dich, erhöre uns!

+ (weitere freie Fürbitten möglich)

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen

 Lied „Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen"
Regens Wagner-Liederbuch Nummer 137 (singen oder Text beten)

Evtl. Kreatives

Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.)

 

 

Ritual am 4. Fastensonntag 22. März 2020:
Der blinde Bettler

  Sonntagsritual für den 29.03.2020 zum Download (pdf, 1MB) » 

 Lied:

„Lasst uns miteinander“,  Regens Wagner-Liederbuch Nr. 90

Gebet

Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Und beten:

Gott du bist gut.
Wir sind heute zusammen.
Wir feiern den Sonntag.
Dieser Tag erinnert uns daran:
Du schenkst uns das Leben.
Du schenkst uns unsere Gemeinschaft.
Wir hören dein Wort.

Wir bitten dich:
schenke uns Mut und Vertrauen.
Wir brauchen deine Nähe und Hilfe.
Du bist immer bei uns.
Dafür danken wir dir,
heute und immer.

Amen.

  • Evangelium (Joh 9, 1-41)

An einem Sabbat war Jesus mit seinen Freunden bei einem Teich.
Bei dem Teich war ein Mann.
Der Mann war blind.
Jesus sagte zu ihm:
„Ich will dich gesund machen.
Geh zum Teich und wasch deine Augen.“

Der Mann ging zum Teich.
Er wusch seine Augen.
Er konnte seine Augen öffnen und wieder sehen.
Er freute sich von ganzem Herzen.

  • Impuls

Manchmal sind wir blind.
Blind im Herzen.
Wir können nicht verstehen, warum manche Dinge passieren.
Warum jetzt so viele Menschen krank sind.
Warum wir uns im Alltag so umstellen müssen.
Viele Menschen haben Angst und fragen:
was wird noch passieren?

Der blinde Mann im Evangelium glaubt,
dass Jesus ihn gesund machen kann.
Jesus öffnet seine Augen.
Mit dem Blinden dürfen wir vertrauen:
Gott hilft auch uns, jetzt das Richtige zu tun.
Er öffnet uns die Augen des Herzens.
Dann können wir sehen und erkennen,
was wir füreinander tun können.

Gott lässt uns nicht allein.
Er macht unsere Gemeinschaft stark.

 

  •  Fürbitten

Wir bringen vor Gott unsere Bitten:

+ Gott, du bist gut.
Wir denken an die kranken Menschen.
Wir denken an die Menschen, die für die kranken Menschen sorgen.
Wir bitten:
Gib ihnen genug Kraft und Gesundheit.
Sie sollen bald wieder zuversichtlich und froh sein.
Wir bitten dich, erhöre uns!

+ (weitere freie Fürbitten möglich) 

 

Vater unser

Wir beten miteinander (ohne Handfassung)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot
gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Lied: „Gott dein guter Segen“, Regens Wagner-Liederbuch Nr. 132 (singen oder Text beten)

 

Evtl. Kreatives (Basteln, Ausmalbild, Mandala o.ä.)