Weihnachten 2015

Auf der Flucht - Auf der Suche

Von Nazareth nach Betlehem
Von Betlehem nach Ägypten
Von Ägypten nach Nazareth

Verfolgt
Vertrieben
Verjagt

Josef, Maria und das Kind

Verfolgt von fleißigen Bürokraten
Vertrieben von gewissenlosen Herrschern
Verjagt von untertänigen Soldaten

Josef, Maria und das Kind

Auf der Flucht
vor Gewalt, vor Hass, vor Tod

Auf der Suche
nach Frieden, nach Liebe, nach Leben

Josef, Maria und das Kind

Auf der Flucht
mit dem Kind im Arm
mit der Liebe auf dem Schoß
mit Gott am Herzen

Auf der Suche
nach einem Platz für das Kind
nach einem Platz für die Liebe
nach einem Platz für Gott

Josef, Maria und das Kind

Wo werden sie suchen?
Wo werden sie finden?
Was werden sie bei mir suchen und finden?
Frieden?
Liebe?
Leben?

Josef, Maria und das Kind

(Rainer Remmele)

 

Weihnachten damals wie heute bietet keine Idylle. Weihnachten ist rücksichtslos realistisch: Wer die Kreise der Mächtigen stört, wird vertrieben. Wer unbequem werden könnte, muss weichen, ganz gleich ob Mensch, ob Gott. So steht es geschrieben. So haben sie es erlebt: Josef, Maria und das Kind.

Und so erleben es gerade in unseren Tagen Millionen von Menschen.

Wir können Weihnachten nicht feiern, ohne uns vom Schicksal der Familien anrühren zu lassen. Weihnachten will uns verwandeln, damit immer mehr Menschen ein Daheim und eine Heimat finden – auch bei uns.

Von Herzen sagen wir Ihnen Dank für Ihre Unterstützung unserer Aufgabe, Menschen mit Behinderung einen Platz zum Leben zu eröffnen. Weihnachten 2015 möge uns alle ermutigen, in den Herausforderungen die Chancen zu erkennen.

Gesegnete Weihnachten!

Pfarrer Rainer Remmele
Geistlicher Direktor

(Foto: Relief „Josef, Maria und das Kind“ getöpfert von Maria Rist, Magnus-Werkstätten Regens Wagner Holzhausen)

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