Arbeit und Beschäftigung



Arbeit und Beschäftigung, als sogenannter "Zweiter Lebensbereich" haben bei uns einen hohen Stellenwert, ganz nach dem Leitsatz unseres Gründers Johann Evangelist Wagner "Wer uns Arbeit gibt, gibt uns Brot".

Die längste Arbeitstradition bei Regens Wagner haben Landwirtschaften, Gartenbau und textile Werkstätten. Letztere sind Fahnen- und Paramentenstickerei, Damenschneiderei und Weißnäherei.

Die nach § 142 SGB IX anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) stellen eine bunte Palette an Tätigkeitsbereichen bereit. Sie bieten den Beschäftigten die Möglichkeit, eigenes Geld zu verdienen. Sie erledigen Auftragsarbeiten aus Industrie und Handel, fertigen eigene Produkte oder arbeiten in der Dienstleistung. Oberstes Ziel ist nicht gewinnbringende Produktion, sondern Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. Dazu erhalten sie soziale, pädagogische und therapeutische Begleitung.

Frauen und Männer, die nicht oder noch nicht fähig sind, in einer Werkstatt für Behinderte zu arbeiten, besuchen die Förderstätte. Dort stehen nicht das Arbeitsergebnis und die Leistung im Vordergrund, sondern die Entwicklung der Persönlichkeit, die Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Interessen.